Kein Sommerloch in deutschen Autohandel: Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Neuzulassungen im Juli um 2,1 Prozent auf 253.146 Autos, meldet das Kraftfahrtbundesamt (KBA). Von Entspannung könne dennoch keine Rede sein. Die bisherige Jahresbilanz (Januar bis Juli) weist einen Rückgang um 6,7 Prozent aus.Nach wie vor verschwindend gering sei die Anzahl der neu zugelassenen Pkw mit alternativem Antrieb: Nur 1,6 Prozent aller im Juli zugelassenen Fahrzeuge waren Ökos, darunter 2195 Hybride und 515 Elektroautos. Der Anteil der Benziner stieg laut KBA auf 51,4 Prozent.
Immer noch auf dem Durchmarsch ist die neue Mercedes-Benz A-Klasse. 4054 Exemplare wurde im Juli neu zugelassen, ein sattes Plus von 1303 Prozent (!) im Vergleich zum Vorjahr. Damit schiebt sich der schwäbische Kompakte von Platz 142 vor auf den 14. Rang. Ähnlich gut lief es für den Ford B-Max: 1740 Neuzulassungen, plus 1143 Prozent, Rang 43 (Vorjahr: 182).Verlierer des Monats war unter den Top 20 der Opel Zafira. Er büßte im Vergleich zum Vorjahresmonat rund 40 Prozent ein und brachte es nur noch auf 1540 Neuzulassungen und Rang 50 (Vorjahr: 25). Ebenfalls nicht rund lief es für VW. Zwar führen die Wolfsburger nach wie vor mit fünf Modellen – Golf, Golf Plus und Jetta Platz 1, Passat Platz 2 und Polo Platz 3 – die Hitliste an, jedoch mussten sie bei allen Autos vor allem in der Jahresbilanz zum Teil deutliche Einbußen hinnehmen.