Die Abwärtstendenz am deutschen Automarkt setzt sich weiter fort. Im März 2013 wurden 281.184 Pkw neu zugelassen, 17,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Quartalsverkäufe liegen damit 12,9 Prozent unter denen von 2012.Die einzigen Volumenhersteller mit Plus im ersten Vierteljahr sind Seat (21,7 Prozent) und Smart (3,3), alle anderen einschließlich VW liegen im Minus. Bei den Volkswagen-Konzernmarken Audi und Skoda konnten zumindest einzelne Modelle zulegen, während die meistverkauften VW mit Ausnahme des SUVs Tiguan zwischen 18 und 35 Prozent verloren haben.Dramatisch sind die Verluste der PSA-Marken Citroën und Peugeot mit 35,5 bzw. 41,1 Prozent (Quartal: 27,1 und 37,7 Prozent). Unter den Importeuren fällt Peugeot damit vom sechsten auf den elften Platz zurück, Citroën von acht auf neun. Die Franzosen trifft der Rückgang besonders hart, haben sie doch auf dem eigenen Markt mit einer noch größeren Absatzkrise zu kämpfen.
Im Gegensatz dazu melden die deutschen Hersteller Audi, BMW, Daimler und Porsche weltweit wieder neue Rekordverkäufe, die sie vor allem den stark wachsenden Märkten in Asien und in den USA verdanken.