Ford Kuga 2.0 TDCi 4x4
Gewinner: Im Vergleich zum November 2012 haben sich die Zulassungen für den Ford Kuga verdoppelt.
Bild: Toni Bader
Im November 2013 wurden in Deutschland zwei Prozent weniger Pkw neu zugelassen als im Vorjahreszeitraum, der Gesamtverlust seit Anfang des Jahres beträgt 4,9 Prozent. Weiterhin liegen sämtliche deutschen Marken mit Ausnahme von Porsche (plus 2,4 Prozent) im Minus. Einigermaßen behaupten können sich BMW, Mercedes und Mini: Auch sie müssen Verluste hinnehmen, jedoch weniger als die übrigen Deutschen. Spitzenreiter unter den Volumenherstellern bleibt die spanische VW-Tochter Seat mit einem Zugewinn von 23,3 Prozent. Daran wird sich auch bis zum Jahresende kaum noch etwas ändern.
Audi TT RS plus
Verlierer: Vom Audi TT wurden im November 2013 132 Stück neu zugelassen, fast 60 Prozent weniger als im November 2012.
Bild: Ronald Sassen
Schlusslichter sind hier unverändert die PSA-Marken Citroën und Peugeot (minus 20,9 und 24,0 Prozent). Besonders hart trifft die Autokrise dieses Jahr die kleinen Marken mit weniger als einem Prozent Marktanteil. Einige sind auf dem deutschen Markt mit Verlusten um die 50 Prozent regelrecht zusammengebrochen (Alfa und Lancia), die meisten verlieren im zweistelligen Prozentbereich. Einzig Luxusautos wie Land Rover, Jaguar und Porsche verkaufen sich weiterhin gut. In der Folge verschwinden immer mehr kleine Marken vom europäischen Markt. Nach Saab (Pleite), Chrysler (Verkauf an Fiat) und Daihatsu (Rückzug aus Europa) wird der nächste Kandidat voraussichtlich Chevrolet sein.Ob in der Folge ein Einheitsbrei automobiler Massenware droht, darf bezweifelt werden. Denn spätestens wenn Elektroautos einen ernstzunehmenden Marktanteil erreichen, dürften nach dem Vorbild von Tesla ganz neue Automarken entstehen. Immerhin 5606 E-Mobile wurden hierzulande in den ersten elf Monaten des Jahres neu zugelassen. Das sind doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2012.