Honda CBR 1000 RR-R Fireblade/SP: Kurzvorstellung

Rasiermesserscharfe Super-Honda

Honda hat das Superbike CBR 1000 RR neu gedacht. Von der Gutmütigkeit des Vorgängers dürfte dabei nichts übrig geblieben sein!
Die neue Generation Honda Fireblade kommt in zwei Varianten: Honda CBR 1000 RR-R und Fireblade/SP. Beide dürften nichts für unkundige Fahrer sein. Die Honda-Ingenieure haben sich von der Performance der Konkurrenz anstacheln lassen und die zuverlässige Sportlerin zum Renn-Biest umfunktioniert. Im Fokus stand der Motor: Kurzhubig ausgelegt, soll die Fireblade vor allem auf der Rennstrecke zu Hause sein. Für Interessierte bedeutet das, dass sie mit der Fireblade ein zulassungsfähiges MotoGP-Bike kaufen können.

Der Motor ist ein Gedicht für Technik- und Sportfans

Von außen ist das Ausmaß der Veränderung kaum zu erkennen. Unter der Hülle ist aber alles neu!

Schaut man sich die neue Fireblade von außen an, ist das Technik-Wunderwerk unter der Hülle zunächst gar nicht sichtbar. Doch dort haben die Macher regelrecht gezaubert: Die 250-mal gebaute MotoGP-Replik Honda RC213V-S aus dem Jahr 2015 stand Pate für den, salopp ausgedrückt, stinkwütenden 999-Kubik-Reihenvierzylinder. Mit 81 mm hat er eine der aktuell größten Bohrungen am Markt. Der Hub entspricht eins zu eins dem aus der MotoGP-Replik und ist daher extrem kurz. Dazu betört das Aggregat Technik- wie Sportfans gleichermaßen mit drehzahlfesten Schlepphebeln, Titanpleueln, Schmiede-Alukolben, DLC-beschichteten Nocken und Pleuelfüßen sowie einem völlig neuen Ventiltrieb. Sämtliche Technik-Highlights hier aufzuführen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Das Resultat ist beeindruckend: Die etwas kryptisch CBR 1000 RR-R genannte neue Honda leistet gewaltige 217 PS bei 14.500 Umdrehungen und entwickelt 113 Nm maximales Drehmoment bei 12.500 Umdrehungen. Serienmäßig! Für Tuning sollte noch Platz nach oben sein. Mit dieser massiven Power kann der digitale Tacho an Bord angeblich nicht umgehen. Dem Vernehmen nach zählt er bis 299 km/h mit, die Honda soll aber noch schneller sein.

Ergonomie und Elektronik zielen auf sportlichen Ruhm ab

Die Optik ist für Honda-Verhältnisse unerwartet scharf geraten. Das passt zu den technischen Daten.

Auch über ihren Motor hinaus macht die 2020er Fireblade keine Kompromisse. Der große Auftritt ist eigentlich nicht die Domäne von Honda. Doch die angriffslustig zusammengekniffenen Scheinwerfer der Fireblade und die Sitzposition des Piloten deuten auf etwas anderes hin. Dieser Maschine geht es nur ums eins: am Kurvenscheitelpunkt die Nase vorn zu haben! Dabei unterstützen sollen sowohl der besonders verwindungssteif ausgelegte Rahmen als auch eine verlängerte Hinterradschwinge sowie kleine Winglets rechts und links an der Verkleidung, die den Abtrieb auf dem Vorderrad erhöhen. Alle elektronischen Fäden an Bord der Fireblade laufen über eine Sechsachsensensorik von Bosch. Drei Fahrmodi sind vorkonfiguriert, alle Parameter können aber auch individuell eingestellt werden. Ein Quickshifter, eine Wheelie-Kontrolle, einstellbares ABS und ein Live-Schräglagenmesser gehören ebenfalls zur Ausstattung. Im Blick behält der Fahrer sämtliche Funktionen über das hoch aufgelöste und individualisierbare Cockpit in fünf Zoll. Obendrauf wird es wieder eine SP-Version geben. Sie ist ein Kilo leichter als die normale Maschine und fährt mit einem semiaktiven Fahrwerk von Öhlins sowie Brembo-Bremsen vor. Ein Schnäppchen ist so ein Technologieträger naturgemäß nicht: Die Preise starten bei rund 22.000 Euro für die CBR 1000 RR-R, die Fireblade SP kostet zirka 4000 Euro mehr.

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