Honda CR-V IV: Gebrauchtwagen-Test
Honda CR-V glänzt als Gebrauchter

Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Für was steht die Abkürzung CR-V? Diese Frage trieb vor über 20 Jahren auch uns um, als der Honda-Allradler in seiner ersten Generation vorgestellt wurde. Die Antwort war zunächst nicht eindeutig. Im Produktionsland Großbritannien liest man etwas vom Compact Recreational Vehicle (kompaktes Freizeitfahrzeug), Honda in Japan erklärt CR-V dagegen als Comfortable Runabout Vehicle (zu Deutsch etwa: komfortabler Flitzer). Und hier sprechen manche vom Krff. Wie dem auch sei: Der CR-V war über all die Jahre weltweit ein grandioser Verkaufserfolg. Dazu beigetragen hat auch seine Verlässlichkeit. Das gilt ebenso für die vierte CR-V-Generation, um die es hier geht. Gegenüber seinem bis 2012 gebauten Vorgänger wurden kleinere Schwächen mit der Generation IV wirkungsvoll ausgemerzt: Der Empfindlichkeit gegenüber der eingefüllten Ölsorte des Honda-eigenen Allradantriebs begegneten die Japaner mit einer bemerkenswert radikalen Maßnahme: Nummer IV bekam einen komplett neuen Kupplungsallradantrieb mit elektronischer statt rein hydraulischer Regelung, der zwar den zusätzlichen Hinterradantrieb immer noch nicht konsequent genug beteiligt, aber wenigstens keine besonderen Ansprüche an die Ölsorte stellt. Und den etwas fragilen Klappmechanismus der elektrisch einklappbaren Außenspiegel von Generation III hat Honda in der Generation IV erfolgreich verstärkt.
Plötzlich streikende Diesel kennt Generation IV nicht mehr

Ehrensache für Honda, dass man seine Motoren selbst entwickelt und produziert, das betrifft auch die Diesel.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Mit Automatik reduziert sich die Anhängelast auf 1,5 Tonnen

Klappernde Rücksitzbank, instabiles Handschuhfach, unzuverlässige Parksensoren: Die Detailverarbeitung ist immer wieder Grund zur Klage.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Überblick: Alles zum Honda CR-V
Viele treue Fans hat der CR-V nicht
Kaum Ärger mit dem Auto, kaum Reparaturen, kaum Verdruss bei einer Hauptuntersuchung, vertrauenerweckende Vertragswerkstätten – da müsste sich doch die Zufriedenheitsstimmung in enorm guten Wiederkaufquoten für Honda niederschlagen. Doch das tut sie nicht. Nur 23 Prozent wollen wieder einen CR-V IV nehmen oder auf das für 2018 in Deutschland erwartete Nachfolgemodell der fünften Generation umsteigen. Das ist eine für Honda traurige, ja bestürzend niedrige Quote. Mehr als die Hälfte der CR-V-Besitzer weiß jetzt schon, dass sie die Marke wechseln wollen. Favoriten sind hier Skoda, Hyundai und Kia. Immerhin bleiben rund 20 Prozent, die noch unentschlossen und deshalb noch nicht verloren sind.
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