Umweltfreundlichkeit und Sportlichkeit müssen, nein sollen kein Gegensatz mehr sein! Zumindest wenn es nach Honda geht. Die Japaner präsentieren auf der Detroit Auto Show 2010 nämlich die Serie ihres CR-Z Hybrid-Sportcoupé. Einen laut Honda besonders drehfreudigen 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner und einen 14 PS starken Elektromotor hat der schnittige Japaner unter der Haube. Beide gemeinsam verschaffen dem CR-Z 124 PS und 174 Nm Drehmoment, sollen aber mit gerade fünf Liter Sprit auf hundert Kilometer auskommen und nur 117 Gramm CO2 pro km ausstoßen. Durch den E-Motor erreicht das Coupé eine besonders flache Drehmomentkurve, deren Maximum schon bei 1500 U/min anliegt.
Das CR-Z Coupé soll aus der Sicht von Honda das derzeitige Image von Hybriden radikal verändern. Das beginnt beim Design. Die Keilform, die tief heruntergezogene Motorhaube und die breite Spur lassen den Honda athletisch wirken und erinnern stark an den Kultflitzer Honda CRX. Die leicht geneigte Dachlinie unterstreicht seinen sportlichen Charakter. Das Sechsgang-Schaltgetriebe ist fahrerorientiert ausgelegt und soll zusammen mit dem IMA-Hybridsystem für hohe Elastizität bei gleichzeitig niedrigen Emissionen sorgen.

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Honda CR-Z Hybrid Sportcoupé
Der Honda CR-Z startet Mitte 2010 in Deutschland.
Bild: Glenn Paulina
Das Fahrwerk wurde maßgeschneidert. Eine dreistufige Fahrdynamikregelung gibt dem Fahrer die Möglichkeit, das CR-Z Coupé individuell auf Fahrspaß, Spritsparen oder einen Kompromiss aus beidem einzustellen. Der Radstand des CR-Z ist kürzer als der des Insight, dazu ist er leichter. Das soll das Sportcoupé deutlich agiler machen als den fünfsitzigen Bruder. Innen hat die Serienversion viel von der CR-Z-Studie übernommen. In der europäischen Version bekommt das CR-Z Hybrid-Sportcoupé Tagfahrleuchten mit acht LEDs und eine 2+2 Sitzkonfiguration, bei der hinten allerdings am ehesten Kinder Platz haben. Marktstart in Deutschland ist Mitte 2010. Angaben zu den Preisen macht Honda noch keine.