Fahrbericht Honda HR-V Sport

Honda HR-V 1.5 Sport (2019): Test, Facelift, Turbo-Motor

Honda macht den HR-V stark

Honda hat den HR-V überarbeitet: Neben optischen Retuschen bekommt das Kompakt-SUV einen neuen Motor mit 182 PS. AUTO BILD ist den Japaner gefahren.
Kleine Modellpflege für den Honda HR-V: Das Kompakt-SUV bekommt zum Modelljahr 2019 eine leicht geänderte Front mit neuen LED-Leuchten und modifiziertem Kühlergrill. Neu im Programm ist die Sportversion, die komplett auf Chrom verzichtet und mit schwarz lackierten Designelementen sowie 18-Zoll-Felgen mit 225er-Reifen für einen dynamischen Auftritt sorgen soll. Dabei hilft dem hochbeinigen Japaner sein typisches, coupéhaftes Design.

Das CVT-Getriebe des HR-V ist keine gute Wahl

Der geht richtig gut: Handgeschaltet sprintet der HR-V 1.5 Turbo in 7,8 Sekunden auf Tempo 100.

Honda hat sich jetzt auch beim 4,35 Meter langen HR-V vom 1,6-Liter-Diesel verabschiedet und setzt zukünftig nur noch auf Benzinmotoren. Neu im Programm ist der 1,5-Liter-Turbo aus dem größeren CR-V mit 182 PS und 240 Nm, der sich an die empfehlenswerte Sechsgang-Handschaltung oder die etwas nervige, stufenlose CVT-Automatik (1300 Euro) koppeln lässt. Mit dem manuellen Getriebe kommen am Steuer des Honda HR-V Sport echte GTI-Gefühle auf: Von 0 auf Tempo 100 soll der munter hochdrehende Motor den Wagen in 7,8 Sekunden beschleunigen. Maximal sind 215 km/h drin. Zur Sportlichkeit des knapp 1,4 Tonnen schweren SUVs trägt auch die direkte Lenkung bei, die eine gute Rückmeldung von der Fahrbahn liefert. Wer es ruhiger angehen lässt, der soll mit 6,7 Litern Super auf 100 Kilometer auskommen. Mit dem 50 Liter großen Tank wären dann 700 Kilometer ohne Nachtanken drin.

Im Innenraum gibt es noch Optimierungspotenzial

Licht und Schatten: Der Innenraum ist schick eingerichtet, aber leider gibt es viel hartes Plastik.

Dank der gelungenen Abstimmung von Federn und Dämpfern (vorne McPherson-Federbeine, hinten Verbundlenkerachse) und der guten Geräuschdämmung hat der kleine Honda echte Langstreckenqualitäten. Im variablen Innenraum gibt es genügend Raum zum Reisen und einen überaus wandlungsfähigen Kofferraum, der sich mit einem Handgriff von 470 auf 1103 Liter vergrößern lässt. Wie auch beim Honda Jazz kann man die Sitzflächen der Rückbank nach oben klappen, um sperrige Gegenstände aufrecht zu transportieren. Das Interieur sieht schick aus, doch gerade im Cockpit fasst sich vieles nicht gut an. Die meisten Bedienelemente sind aus strapazierfähigem, aber wenig edlem Hartplastik. Wenn es dem Honda HR-V gerade in der Sportversion noch an etwas fehlt, dann ist es ein variabler Allradantrieb. Der Japaner lässt sich ausschließlich über die Vorderachse antreiben. Der Basispreis für den mäßig ausgestatteten Honda HR-V Comfort 1.5 mit 130 PS liegt bei 21.590 Euro. Der 182 PS starke HR-V Turbo Sport kostet gut ausgestattet mindestens 29.990 Euro.

Autor: Joaquim Oliveira

Stichworte:

SUV

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