Horrorunfall von GT3-Porsche in Portimao
Bremsversagen: Porsche landet auf Zuschauertribüne

Schockierende Bilder aus Portugal: Nach Bremsversagen landet ein Porsche 911 GT3 Cup auf der Zuschauertribüne. FIA leitet Untersuchung ein.
Bild: petete3mil / Twitter
- Frederik Hackbarth
Der Motorsport ist nur einen Tag nach dem tödlichen Rallye-Crash von Craig Breen haarscharf an der nächsten Katastrophe vorbei geschrammt: Beim Training zum Porsche Sprint Cup Iberia landet in Portimao ein Auto auf der Zuschauertribüne!
Der Markenpokal fährt im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, die am Wochenende zum 6h-Rennen auf dem Achterbahn-Kurs an der Algarve gastiert: Im Training am Freitagmittag kommt es dabei zum Horrorcrash.

Unglaublich, wie weit der Porsche trotz riesiger Auslaufzone kommt
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Lokalmatador Alexandre Areia verliert an seinem Porsche 911 GT3 Cup die Bremsen, ausgerechnet am Ende der fast einen Kilometer langen Start-Ziel-Geraden und damit der schnellsten Stelle des Kurses: Mit vollem Tempo rast der Porsche durchs Kiesbett und knallt in die Reifenstapel, von da aus wird das Auto in die Luft katapultiert, durchbricht den Fangzaun und landet auf der Tribüne.
Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn dort Zuschauer gesessen hätten: Die Tribüne ist zum Zeitpunkt des Unfalls sogar geöffnet, geschockte Fans, die etwas versetzt und weiter oberhalb sitzen, filmen den Megacrash.
Im Glück ist auch der Pilot: Wie durch ein Wunder kann Areia unverletzt aus dem Wrack aussteigen. "Ich war praktisch nur noch Passagier", schreibt der Portugiese später auf Twitter und ist erleichtert: "Glücklicherweise war niemand in diesem Bereich der Tribüne und auch ich bin unbeschadet aus dem Unfall herausgekommen, dank des Sicherheitsstandards des Autos."

Der 911 GT3 Cup nur noch Schrott, Pilot Areia geschockt dahinter
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Die FIA kündigt nach dem Crash dennoch eine gründliche Untersuchung an: Das Autodromo Internacional do Algarve in Portimao verfügt über eine Grade-1-Lizenz, entspricht also eigentlich den höchstmöglichen Sicherheitsanforderungen des Automobilweltverbands. Weder der große Auslauf noch der Fangzaun konnten in diesem Fall allerdings den nötigen Schutz bieten.
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