Hot Wheels ID: Test, App, Preis

Hot Wheels ID: Test, App, Preis

Hot Wheels ID: Test, App, Preis

Hot Wheels ID im ersten Test mit Sidney

NFC-Chip, eigene Smartphone-App und mehr: Hot Wheels wird digital! AUTO BILD hat das brandneue Hot Wheels ID zusammen mit Sidney Hoffmann getestet!
Hot Wheels wird digital! Seit inzwischen 51 Jahren gibt es die beliebten Spielzeugautos im Maßstab 1:64 in den verschiedensten Ausführungen. Jetzt steht die größte Weiterentwicklung der Marke an: Mit Hot Wheels ID wird das analoge Spielerlebnis um eine digitale Welt erweitert. In der zugehörigen Smartphone-App können Autos gesammelt und getunt werden – außerdem werden Topspeed, Rundenzeiten und mehr gemessen. AUTO BILD hat Hot Wheels ID zusammen mit Tuner und "PS-Profi" Sidney Hoffmann getestet!
Autos
Bahn
Test
App

50 Autos zum Stückpreis von 7,99 Euro

Das ist nur eine kleine Auswahl der erhältlichen Hot Wheels ID-Fahrzeuge. 2020 kommen noch viel mehr!

Die neuen Hot Wheels ID-Fahrzeuge sind auf den ersten Blick an ihrer hochwertigen Verpackung zu erkennen, die sich perfekt zum Sammeln eignet. Deckel anheben, und schon kann man das Auto von oben sehen. Wer die Verpackung umdreht, erkennt sofort die wichtigste Neuerung: In jedem Hot Wheels ID-Fahrzeug steckt ein NFC-Chip, dessen wichtigste Daten direkt in der App angezeigt werden. Außerdem bekommt jedes ID-Modell im Maßstab 1:64 eine extrahelle Spectraflame-Lackierung (wie die allerersten Hot Wheels-Autos) und spezielle Räder. Die Modelle sind, wie gewohnt, hochwertig und unterscheiden sich nicht nur im Design, sondern auch im Gewicht und den Reifen-Dimensionen. Die Folge: Jedes Auto fährt anders. Sidneys Favorit ist der gelbe Lamborghini Miura SV: "Der hat extrabreite Räder und einen tiefen Schwerpunkt!"
Die ersten Hot Wheels ID-Fahrzeuge sind in Deutschland ab sofort zum Stückpreis von 7,99 Euro (6,95 US Dollar in den USA) erhältlich – zum Launch gibt es sie nur in ausgewählten Apple Stores oder online im Apple Store. Ab Mitte Juli 2019 ist die komplette Kollektion dann auch bei Amazon oder Smyths Toys erhältlich. 2019 gehen insgesamt 50 Fahrzeuge in mehreren Kollektionen an den Start. Dazu zählen Autos nach echten Vorbildern wie Aston Martin One-77 oder Lamborghini Miura SV, Hot-Wheels-Klassiker wie der legendäre Twin Mill oder der Super Blitzen und natürlich total abgedrehte Mutanten-Autos wie der Motosaurus oder der Shark Hammer 2.0. Im kommenden Jahr (2020) soll das Sortiment um viele neue Autos erweitert werden.

Hot Wheels ID: Test, App, Preis

Hot Wheels ID Smart Track mit neuem Booster

Der Hot Wheels Smart ID Track besteht aus 16 Streckenteilen und einem sogenannten Race Portal inklusive Booster. Das Race Portal ist das Kernstück des Systems und wird per Knopfdruck aktiviert. Leuchtet das ID-Logo blau, dann ist die Bahn einsatzbereit. Wird ein kompatibles Hot Wheels-Auto eingesetzt, wird es per NFC-Leser automatisch gescannt und blitzschnell in der digitalen Garage der App (für iPad und iPhone) angezeigt.

Mit dem Smart Track Kit lassen sich über 50 Konfigurationen bauen. Die App läuft auf iPad und iPhone.

Im Vergleich zu den klassischen Hot Wheels-Bahnen sind die Smart Track-Teile deutlich dicker und schwerer. In jedem einzelnen Teil ist ein Mikrocontroller installiert, mit dem die App die Streckenkonfiguration sowie die zurückgelegte Distanz erkennt. Das Zusammenstecken der einzelnen Parts über USB-ähnliche Anschlüsse ist gar kein Problem. Insgesamt sind mehr als 50 Strecken-Layouts inklusive Looping, Sprungschanzen und Stoppern möglich. Das komplette Set kostet 189,99 Euro inklusive zwei besonderer Fahrzeuge: Rally Finale und Super Blitzen.
Clever: Die alten Hot-Wheels-Bahnen müssen nicht in der Ecke verstauben. Für 54,99 Euro lässt sich nur das Race Portal kaufen, mit dem sich die klassischen orangefarbenen Rennstrecken-Teile von Hot Wheels mit der neuen Technologie verbinden lassen. So werden zwar nicht alle Funktionen von Hot Wheels ID unterstützt, aber zumindest der Topspeed lässt sich messen. Auch in diesem Set sind zwei exklusive Fahrzeuge (Twin Mill und GT Hunter) enthalten.

2019: Hot Wheels wird digital

Karton aufmachen, alle Teile rausholen und sein Lieblings-Layout bauen – das Ganze machen wir ganz klassisch auf dem Fußboden in Sidneys Werk79, denn das ungeschriebene Gesetz lautet: Hot Wheels wird auf dem Boden gespielt. Mit den 16 Teilen lassen sich über 50 verschiedene Konfigurationen bauen, das Zusammenstecken der neuen Teile mit USB-Vorrichtungen ist kinderleicht. Unser Layout ist ein Oval mit zwei Steilkurven und einem Looping – schließlich darf ein Looping bei Hot Wheels nie fehlen. Die Sprungschanzen sparen wir uns beim ersten Test. Das Kernstück ist der neue Booster, der angeblich stärkste der Hot Wheels-Geschichte. Kurios: Bei der digitalen Bahn ist der Booster analog. Über Pump-Bewegungen lässt sich die Drehzahl regulieren, in der App kann die Drehzahl gecheckt werden. Der rote Bereich beginnt bei 4000 U/min. 

Die Bodenplatte der ID-Autos ist durchsichtig, darunter verbirgt sich der NFC-Chip.

Wird das Auto in die Startvorrichtung gestellt, liest der integrierte Mikrocontroller den NFC-Chip aus. Das Fahrzeug wird gescannt, in Sekundenschnelle von der App erkannt und angezeigt. Dort lassen sich alle Werte (per digitalem Tuning anpassbar) checken. Auch die zurückgelegte Strecke sowie der Topspeed und die Rundenzeiten werden angezeigt. Anschließend das Auto in den Booster schieben, und schon geht es ab: Die Runde samt Looping ist in weniger als zwei Sekunden geschafft (lässt sich bis auf die Millisekunde genau in der App ablesen). Vorausgesetzt, man hat nicht zu stark geboostet: Dann fliegt der Hot Wheels Aston Martin One-77 nämlich aus der Kurve und liegt plötzlich fünf Meter entfernt unter Sidneys Up GTI.

Andere Räder, tiefer Schwerpunkt: Jedes Auto fährt anders

Für richtig schnelle Runden und hohe Topspeeds braucht es viel Feingefühl, zumal der Booster immer weiter gedrückt werden muss, um die Autos auch in der zweiten und dritten Runde noch auf Geschwindigkeit zu bekommen – sonst verhungern sie im Looping. Besonders tricky: Jedes Auto fährt anders! Während der flache Aston Martin One-77 superschnell durch die Bahn fährt, ist es mit dem Motosaurus fast unmöglich, durch die Steilkurve zu kommen – der Schwerpunkt ist einfach zu hoch. Nach über einer Stunde zocken mit der neuen Bahn ist klar: Die Verknüpfung aus klassischen Hot Wheels-Autos und der Hot Wheels ID-App klappt richtig gut! Während auf der Bahn gezockt wird, können Rundenzeiten synchron auf der App gecheckt und gespeichert werden. So lassen sich spannende Duelle zocken. Außerdem gibt es auch einen Karriere-Modus für den der Track immer wieder umgebaut werden muss. Kurz und knapp: Hot Wheels ID ist nicht nur ein Spielzeug für Kinder, es macht auch Erwachsenen Spaß!

Hot Wheels ID: Test, App, Preis

Ein besonderes Highlight für Sammler Sidney ist die digitale Garage, die sich ständig erweitern lässt! Das funktioniert so: Jedes Hot Wheels ID-Modell, das gekauft wird, lässt sich mit aktuellen iPhones scannen und so in die App übertragen. So stehen die echten Modelle auf dem Schreibtisch, und die digitalen Hot Wheels werden in der App gespeichert. Für alle, die jetzt in den Apple Store gehen und alle Modelle durchscannen: Hot Wheels hat mitgedacht! Nach einiger Zeit, in der die Modelle inaktiv sind, werden die Modelle wieder aus der Garage gelöscht.

Die App funktioniert auch ohne Bahn

Die kostenlose Hot Wheels ID App ist ab sofort im Apples App-Store erhätlich. Android-User müssen sich noch bis Mitte Juli 2019 gedulden. Die App ist in drei Bereiche unterteilt: Track (die Verbindung zum Smart Track), Werkstatt (die digitale Garage) und Stadt (ein digitales Spiel, das völlig losgelöst von den ID-Artikeln funktioniert).

Zum Launch gibt es Hot Wheels ID exklusiv bei Apple. Ab Mitte Juli 2019 sind alle Artikel auch bei Amazon erhältlich.

Die App bietet viele Möglichkeit und ist trotzdem übersichtlich aufgebaut. Interessant sind vor allem der Track- und der Werkstatt-Modus. Im Track-Modus gibt es die Möglichkeit, eine eigene Karriere (Smart Track Kampagne) mit dem Smart Track Kit zu starten. Dabei gibt einem die App genau vor, wie das Layout auszusehen hat, und stellt den Spieler vor verschiedene Herausforderungen. Im Modus "Smart Track Freispiel" erkennt die App über die Mikrocontroller das aktuelle Streckenlayout und misst dabei Rundenzeit und Topspeed – aktuell noch in mph, später auch in km/h.
Der Werkstatt-Modus richtet sich vor allem an die Sammler. Dort werden alle erhältlichen Fahrzeuge angezeigt. Alle, die schon in Besitz sind, werden farbig dargestellt und lassen sich anklicken. Alle fehlenden Autos sind ausgegraut. So steigert Hot Wheels vor allem bei Sammlern den Anreiz die, Kollektion zu komplettieren. Wird ein Auto ausgewählt, lässt es sich im Großbild anschauen. Außerdem werden verschiedene Fakten zum Fahrzeug preisgegeben: etwa welcher Mini-Kollektion es angehört, die Farbe, die Veröffentlichung und auch den Designer. Beim Lamborghini Miura SV etwa ist das Marcello Gandini.
Außerdem lässt sich das Auto mit sogenannten ID-Punkten tunen. Diese Punkte werden im dritten Modus Stadt verdient und kommen auch nur dort zum Einsatz. Hier lässt sich ein ganz eigenes Spiel innerhalb der App zocken – die Bahn ist dazu nicht notwendig. Insgesamt stehen 636 Rennen zur Verfügung, von denen die ersten extrem leicht sind.
Fazit von Jan Götze: Hot Wheels hat es geschafft, die klassischen Spielzeugautos mit Hilfe der neuen Bahn und der passenden App ins Jahr 2019 zu holen. Besonders wichtig: Die App funktioniert flüssig und ohne Ruckler. Nicht nur Sidneys, sondern auch mein persönliches Highlight ist die digitale Garage – damit lassen sich die Autos real und digital sammeln. Das Ingame zum Daddeln ohne Bezug zum eigentlichen Smart Track hätte man sich allerdings sparen können.

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