Hot Wheels ID: Test, App, Preis
Hot Wheels ID im ersten Test mit Sidney
NFC-Chip, eigene Smartphone-App und mehr: Hot Wheels wird digital! AUTO BILD hat das brandneue Hot Wheels ID zusammen mit Sidney Hoffmann getestet!
Hot Wheels wird digital! Seit inzwischen 51 Jahren gibt es die beliebten Spielzeugautos im Maßstab 1:64 in den verschiedensten Ausführungen. Jetzt steht die größte Weiterentwicklung der Marke an: Mit Hot Wheels ID wird das analoge Spielerlebnis um eine digitale Welt erweitert. In der zugehörigen Smartphone-App können Autos gesammelt und getunt werden – außerdem werden Topspeed, Rundenzeiten und mehr gemessen. AUTO BILD hat Hot Wheels ID zusammen mit Tuner und "PS-Profi" Sidney Hoffmann getestet!

Das ist nur eine kleine Auswahl der erhältlichen Hot Wheels ID-Fahrzeuge. 2020 kommen noch viel mehr!
Die ersten Hot Wheels ID-Fahrzeuge sind in Deutschland ab sofort zum Stückpreis von 7,99 Euro (6,95 US Dollar in den USA) erhältlich – zum Launch gibt es sie nur in ausgewählten Apple Stores oder online im Apple Store. Ab Mitte Juli 2019 ist die komplette Kollektion dann auch bei Amazon oder Smyths Toys erhältlich. 2019 gehen insgesamt 50 Fahrzeuge in mehreren Kollektionen an den Start. Dazu zählen Autos nach echten Vorbildern wie Aston Martin One-77 oder Lamborghini Miura SV, Hot-Wheels-Klassiker wie der legendäre Twin Mill oder der Super Blitzen und natürlich total abgedrehte Mutanten-Autos wie der Motosaurus oder der Shark Hammer 2.0. Im kommenden Jahr (2020) soll das Sortiment um viele neue Autos erweitert werden.
Hot Wheels ID Smart Track mit neuem Booster
Der Hot Wheels Smart ID Track besteht aus 16 Streckenteilen und einem sogenannten Race Portal inklusive Booster. Das Race Portal ist das Kernstück des Systems und wird per Knopfdruck aktiviert. Leuchtet das ID-Logo blau, dann ist die Bahn einsatzbereit. Wird ein kompatibles Hot Wheels-Auto eingesetzt, wird es per NFC-Leser automatisch gescannt und blitzschnell in der digitalen Garage der App (für iPad und iPhone) angezeigt.

Mit dem Smart Track Kit lassen sich über 50 Konfigurationen bauen. Die App läuft auf iPad und iPhone.
Clever: Die alten Hot-Wheels-Bahnen müssen nicht in der Ecke verstauben. Für 54,99 Euro lässt sich nur das Race Portal kaufen, mit dem sich die klassischen orangefarbenen Rennstrecken-Teile von Hot Wheels mit der neuen Technologie verbinden lassen. So werden zwar nicht alle Funktionen von Hot Wheels ID unterstützt, aber zumindest der Topspeed lässt sich messen. Auch in diesem Set sind zwei exklusive Fahrzeuge (Twin Mill und GT Hunter) enthalten.
Karton aufmachen, alle Teile rausholen und sein Lieblings-Layout bauen – das Ganze machen wir ganz klassisch auf dem Fußboden in Sidneys Werk79, denn das ungeschriebene Gesetz lautet: Hot Wheels wird auf dem Boden gespielt. Mit den 16 Teilen lassen sich über 50 verschiedene Konfigurationen bauen, das Zusammenstecken der neuen Teile mit USB-Vorrichtungen ist kinderleicht. Unser Layout ist ein Oval mit zwei Steilkurven und einem Looping – schließlich darf ein Looping bei Hot Wheels nie fehlen. Die Sprungschanzen sparen wir uns beim ersten Test. Das Kernstück ist der neue Booster, der angeblich stärkste der Hot Wheels-Geschichte. Kurios: Bei der digitalen Bahn ist der Booster analog. Über Pump-Bewegungen lässt sich die Drehzahl regulieren, in der App kann die Drehzahl gecheckt werden. Der rote Bereich beginnt bei 4000 U/min.

Die Bodenplatte der ID-Autos ist durchsichtig, darunter verbirgt sich der NFC-Chip.
Andere Räder, tiefer Schwerpunkt: Jedes Auto fährt anders
Für richtig schnelle Runden und hohe Topspeeds braucht es viel Feingefühl, zumal der Booster immer weiter gedrückt werden muss, um die Autos auch in der zweiten und dritten Runde noch auf Geschwindigkeit zu bekommen – sonst verhungern sie im Looping. Besonders tricky: Jedes Auto fährt anders! Während der flache Aston Martin One-77 superschnell durch die Bahn fährt, ist es mit dem Motosaurus fast unmöglich, durch die Steilkurve zu kommen – der Schwerpunkt ist einfach zu hoch. Nach über einer Stunde zocken mit der neuen Bahn ist klar: Die Verknüpfung aus klassischen Hot Wheels-Autos und der Hot Wheels ID-App klappt richtig gut! Während auf der Bahn gezockt wird, können Rundenzeiten synchron auf der App gecheckt und gespeichert werden. So lassen sich spannende Duelle zocken. Außerdem gibt es auch einen Karriere-Modus für den der Track immer wieder umgebaut werden muss. Kurz und knapp: Hot Wheels ID ist nicht nur ein Spielzeug für Kinder, es macht auch Erwachsenen Spaß!
Ein besonderes Highlight für Sammler Sidney ist die digitale Garage, die sich ständig erweitern lässt! Das funktioniert so: Jedes Hot Wheels ID-Modell, das gekauft wird, lässt sich mit aktuellen iPhones scannen und so in die App übertragen. So stehen die echten Modelle auf dem Schreibtisch, und die digitalen Hot Wheels werden in der App gespeichert. Für alle, die jetzt in den Apple Store gehen und alle Modelle durchscannen: Hot Wheels hat mitgedacht! Nach einiger Zeit, in der die Modelle inaktiv sind, werden die Modelle wieder aus der Garage gelöscht.
Die kostenlose Hot Wheels ID App ist ab sofort im Apples App-Store erhätlich. Android-User müssen sich noch bis Mitte Juli 2019 gedulden. Die App ist in drei Bereiche unterteilt: Track (die Verbindung zum Smart Track), Werkstatt (die digitale Garage) und Stadt (ein digitales Spiel, das völlig losgelöst von den ID-Artikeln funktioniert).

Zum Launch gibt es Hot Wheels ID exklusiv bei Apple. Ab Mitte Juli 2019 sind alle Artikel auch bei Amazon erhältlich.
Der Werkstatt-Modus richtet sich vor allem an die Sammler. Dort werden alle erhältlichen Fahrzeuge angezeigt. Alle, die schon in Besitz sind, werden farbig dargestellt und lassen sich anklicken. Alle fehlenden Autos sind ausgegraut. So steigert Hot Wheels vor allem bei Sammlern den Anreiz die, Kollektion zu komplettieren. Wird ein Auto ausgewählt, lässt es sich im Großbild anschauen. Außerdem werden verschiedene Fakten zum Fahrzeug preisgegeben: etwa welcher Mini-Kollektion es angehört, die Farbe, die Veröffentlichung und auch den Designer. Beim Lamborghini Miura SV etwa ist das Marcello Gandini.
Außerdem lässt sich das Auto mit sogenannten ID-Punkten tunen. Diese Punkte werden im dritten Modus Stadt verdient und kommen auch nur dort zum Einsatz. Hier lässt sich ein ganz eigenes Spiel innerhalb der App zocken – die Bahn ist dazu nicht notwendig. Insgesamt stehen 636 Rennen zur Verfügung, von denen die ersten extrem leicht sind.
Fazit von Jan Götze: Hot Wheels hat es geschafft, die klassischen Spielzeugautos mit Hilfe der neuen Bahn und der passenden App ins Jahr 2019 zu holen. Besonders wichtig: Die App funktioniert flüssig und ohne Ruckler. Nicht nur Sidneys, sondern auch mein persönliches Highlight ist die digitale Garage – damit lassen sich die Autos real und digital sammeln. Das Ingame zum Daddeln ohne Bezug zum eigentlichen Smart Track hätte man sich allerdings sparen können.
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