HydroRide entwickelt Wasserstoff-E-Bike
Schweizer Firma HydroRide stellt Wasserstoff-E-Bike vor

Bild: Hydroried
- Sarah Ignor
Wir kennen sie aus dem Alltag: aufgemotzte Busse, die einen alternativen Antrieb vorweisen – die sogenannten Wasserstoffbusse. Sie sollen den öffentlichen Personennahverkehr klimafreundlicher machen. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen batteriebetriebenen Fahrzeugen liegt auf der Hand: Wasserstofffahrzeuge erzeugen ihren Strom selbst.
Die Stadtwerke Düsseldorf bringen es auf den Punkt: "Das bedeutet, sie beziehen die Energie nicht aus einer eingebauten Batterie, sondern aus ihrem eigenen kleinen Kraftwerk: einer Brennstoffzelle mit Wasserstofftank." Wie wäre es, wenn man diese Technik auch auf E-Bikes übersetzt? Dem Projekt hat sich ein Unternehmen nun gewidmet.
HydroRide setzt auf Wasserstoff
Wasserstoff sei die Energiequelle schlechthin und gelte als saubere Energie mit dem größten Entwicklungspotenzial im 21. Jahrhundert – das lässt das Schweizer Unternehmen HydroRide auf seiner Website verlauten. Kein Wunder also, dass es auf Wasserstoff setzt, um seine E-Bikes anzutreiben. Zum Repertoire gehören etwa ein wasserstoffbetriebenes Sportfahrrad, ein Klapprad und ein Modell mit niedrigem Einstieg zum Mieten.
Mit dem Generator soll es gelingen, zu Hause Wasserstoff in fünf Stunden zu erzeugen. Dazu wird Sonnenlicht, 200 Milliliter gereinigtes Wasser und eben der Generator benötigt. Die Idee: Ist der Tank leer, füllen Nutzer ihn in wenigen Sekunden auf – die mit E-Bikes verbundenen langen Ladezeiten entfallen so.
Was leisten die Wasserstoff-E-Bikes?
Das Sportrad in Dunkelblau bietet laut Herstellerangaben sieben Geschwindigkeitsstufen, Scheibenbremsen vorne und hinten und ein Gewicht von 23,5 Kilogramm. Ebenfalls verbaut ist eine 180 Watt Brennstoffzelle. Die Reichweite des E-Bikes soll dank des Wasserstofftanks bei 60 Kilometern liegen, die maximale Geschwindigkeit bei 23 km/h.
Das Klapprad in Grau bietet unter anderem drei Fahrmodi, ebenfalls Scheibenbremsen vorne und hinten und ist 19,5 Kilogramm schwer. Das Mietrad hat zwei Fahrmodi, einen Ablagekorb und wiegt 25 Kilogramm.
Auf seiner Seite kündigt das Unternehmen an, die Farbpalette demnächst zu erweitern. Bald ist zudem ein Sharing-Scooter geplant. Wir sind gespannt.
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