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Video: Hyundai Genesis (2014)

Kann Hyundai auch Luxus?

Luxus, Leistung oder Ledersessel waren bislang nicht gerade die Domäne der Koreaner. Dabei hat Hyundai längst auch ein solches Pferd im Stall: Der Genesis (trabt bislang nur in USA) kommt im August 2014 nach Deutschland, darf dann zwischen E-Klasse und Co nach einem freien Platz suchen. Die Konkurrenz wird er dann mit üppiger Ausstattung (reichlich Leder, Allradantrieb, E-Sitzanlage im Fond, variable Stoßdämpfer) provozieren.

Im Fahrbetrieb überzeugt der Genesis nicht

So fährt der Luxus-Koreaner
Alles an Bord: Radartemporegler, aktiven Spurhalter, Pre-Crash, Notbremsassistenz, Auffahrwarnung.
In Platzangebot und Sitzkomfort kann der Hyundai Genesis manchen deutschen Widersacher sogar abwatschen. Allerdings: Im Fahrbetrieb überzeugt das 4,99-Meter-Schiff nicht. Zwar federt der Genesis US-typisch weich, wiegt sanft über Bodenwellen. Doch die steifen Reifen (Serie: 19 Zoll, hinten sogar nur mit 35er Querschnitt) rollen spröde ab. Auch die Antriebseinheit wirkt ungeschliffen.

Der V6 genehmigt sich bis zu 15 Liter

So fährt der Luxus-Koreaner
Der 3,8-Liter-V6 säuselt im Stand, klingt unter Last aber zu kernig durch.
Der 3,8-Liter-V6 (säuselt im Stand, klingt jedoch unter Last zu kernig durch) arbeitet mit einer konventionellen Achtstufen-Wandlerautomatik zusammen – da bleibt das Verbrauchswunder in der Tüte. Zwischen 12 und 15 Liter genehmigte sich der Hyundai auf unserer ersten Ausfahrt – zuviel, selbst in deser Liga. Hier auch von Bedeutung: Wie ist die Armee der Assistenten aufgestellt? Zahlenmäßig gut, es gibt Radartemporegler, aktiven Spurhalter, Pre-Crash, Notbremsassistenz, Auffahrwarnung. Viel drin im neuen Flaggschiff – das klingt teuer. Rund 65.000 Euro wird der Genesis kosten. Wer hätte das gedacht ...