Hyundai Genesis in Detroit
Korea zeigt Flaggschiff

Hyundai hebt mit seinem neuen Topmodell Genesis gleichzeitig eine neue Nobel-Marke aus der Taufe. Premiere feiert die Fünfmeter-Limousine in Detroit – nach Deutschland kommt sie vorerst nicht.
- Stephan Bähnisch
Hyundai feilt auf dem extrem wichtigen US-Markt weiter an seinem Image als Qualitätsmarke. Jüngster Pfeiler dieser Strategie ist der Genesis, der mit fast fünf Metern Länge (4,98 Meter) in die Phalanx der deutschen und japanischen Konkurrenten einbrechen soll. Auf der NAIAS in Detroit feiert er seine Messepremiere als Serienfahrzeug. Entsprechend dem Anspruch auch die edle Optik: Von vorn sind mit dem chromglänzenden großen Kühlergrill Anleihen bei der Mercedes S-Klasse oder dem Lexus LS nicht zu verleugnen, hinten stand der kleinere Bruder Grandeur Pate. Gleichzeitig soll Genesis auch als eigene Marke nach dem Vorbild von Toyota mit Lexus für Furore sorgen. Entsprechend rollt der Koreaner mit einem eigenen Markenlogo zu den Kunden. Keine Experimente macht Hyundai beim Preis: Die Basis mit 268 PS aus 3,3-Litern Hubraum soll nur etwa 44.000 Dollar (rund 30.000 Euro) kosten und damit 15.000 Dollar weniger als eine Mercedes E-Klasse oder ein BMW 5er.
Viel Platz und Komplettausstattung

Bild: Werk
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