Mit dem Insteroid zeigten die Hyundai ein mutiges, spielerisch gestaltetes Showcar in Rennwagen-Optik. Die Studie basiert auf dem vollelektrischen Serienmodell Inster. Der Name setzt sich aus den Worten "Inster" und "Steroid" zusammen, was den sportlichen Anspruch des E-Autos untermauert. Inspiriert von Videospielen und digitalem Racing, soll der Insteroid vor allem jüngere Zielgruppen ansprechen.
Hyundai Insteroid
Was für ein strammer Auftritt! Der 2,04 Meter breite Hyundai Insteroid macht so richtig auf dicke Hose.
Bild: Hyundai

Brutale Optik mit Motorsport-Anleihen

Der Mini-Rennwagen verfolgt denselben Ansatz wie der Renault 5 Turbo 3E und ist vor allem eines: breit. Ganze 43 Zentimeter legt die Studie im Vergleich zum Inster an den Hüften zu, misst somit 2,04 Meter in der Breite. Dazu kommen große Lufteinlässe und Radhausentlüftungen an allen vier Rädern.
Dank einer neuen Frontlippe und eines mächtigen Heckdiffusors wächst die Außenlänge von 3,85 m auf 4,19 m an, das Höhenmaß gibt Hyundai mit 1,74 m an – das dürfte vor allem am dicken Heckspoiler liegen.
Hyundai Insteroid
Das Armaturenbrett ist nur in Form eines Gitters angedeutet, ein riesiger Handbremshebel unterstützt den "Drift Modus".
Bild: Hyundai
Die Position der Leuchten ist vorne wie hinten zwar gleich geblieben, jedoch werden die Frontscheinwerfer nun in einer neuen Schürze untergebracht. Farbliche Akzente setzt dabei nicht nur die orangefarbene Frontpartie, auch im Bereich der Schweller und der Heckschürze wird das schwarz-weiße Außenkleid durch orangefarbene Elemente erweitert.

Reduzierter Innenraum mit Gitterrohrrahmen

Wie auch der Nachfolger des R5 Turbo muss der Insteroid aufgrund seiner Modifikationen auf die beiden hinteren Türen verzichten. Ein beleuchteter Modellschriftzug vervollständigt das brutale Design des Koreaners.
Im Innenraum präsentiert sich der Insteroid sehr reduziert, wirkt wie ein echter Rennwagen. Das gesamte Interieur wurde leer geräumt, zusätzliche Steifigkeit verspricht der umlaufende Gitterrohrrahmen. Die Cockpit-Anzeigen verzichten genauso auf eine Verkleidung wie der Akku und die Lenksäule. Einzig das Armaturenbrett ist teilverkleidet, bekommt ein Gitter als Abdeckung.
Hyundai Insteroid
Die Lenksäule liegt komplett frei, auch das Lenkrad ist mit wenigen Knöpfen auf das Wesentliche reduziert.
Bild: Hyundai
Zusätzlich kommen neue Sportsitze, ein reduziertes Lenkrad und ein großer Handbremshebel komplettieren das rohe Innenleben des Insteroids, machen gleichzeitig dem Namen alle Ehre.

Drift-Modus im Hyundai Insteroid

So sportlich das Auto aussieht, so sollte es sich auch bewegen. Zu den technischen Daten hält Hyundai sich derzeit aber noch bedeckt. Für den richtigen Fahrspaß soll aber ein Drift-Modus sowie ein Rennsport-orientierter Sound sorgen.
Wirklich serienreif ist die Designstudie allerdings nicht, das Konzept versteht sich zurzeit eher als Statement der Marke, eine Kleinserie würde dem Insteroid aber gut zu Gesicht stehen.