Hyundai ix35: Gebrauchtwagen-Test
Auffällig unauffällig

Mit auffälligem Design, aber konservativer Technik und günstigen Preisen eroberte der Hyundai ix35 die Märkte. Als Gebrauchter ist er gut.
- Martin Braun
Nach dem betont unauffälligen Tucson stellte Hyundai im September 2009 den betont auffälligen ix35 vor. Ein radikaler Designschwenk mit dem Ziel, den koreanischen Hersteller vom Graue-Maus-Image zu befreien. Der deutsche Designer Thomas Bürkle hatte bei Hyundai ganze Arbeit geleistet, sodass sich die konservative Kundschaft zunächst die Augen rieb, angesichts der wilden Linienführung mit viel Blech, aber spitz zulaufenden Fensterflächen und kleinen Radausschnitten. Ob es einem gefällt oder nicht, bleibt bis heute Geschmacksache. Tatsache ist jedoch, dass Hyundai mit dem ix35 Aufsehen erregte und gute Verkaufszahlen erreichte – bis heute, da der Nachfolger in den Startlöchern steht. Und der heißt wieder Tucson. Die Modellbezeichnung mit der kryptischen Zahlen-Buchstaben-Kombination ix35 bleibt also eine kurzlebige Episode in der jüngeren Hyundai-Geschichte.
Gravierende Schwachstellen gibt es nicht

Den 2,0-Liter-Turbodieselmotor bauen die Koreaner selbst. Es gibt ihn in zwei Leistungsstufen: 136 und 184 PS. Er läuft problemlos.
Bild: Sven Krieger

Besonders zu Beginn der ix35-Bauzeit verursachten die Stoßdämpfer laute Poltergeräusche auf unebenen Straßen.
Bild: Sven Krieger
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Satte 38 Prozent der ix35-Fahrer wollen die Marke wechseln

Schaltversionen mit Diesel dürfen zwei Tonnen, mit Benziner 1,9 Tonnen ziehen. Die Automatikvarianten haben eine um 400 Kilo niedrigere Anhängelast.
Bild: Sven Krieger
Fazit
Die konservative Technik des ix35 mag zwar zu etwas erhöhtem Treibstoffverbrauch führen, aber dafür fährt der expressiv gestaltete Koreaner auch nach Jahren zuverlässig. Teure Schäden sind selten, aber die zahlreichen Verarbeitungsschwächen ärgern die Besitzer trotz der großzügigen Fünf-Jahres-Garantie.
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