Hyundai Kona: Kaufberatung
Gesucht: der beste Kona

Mit dem Kona will Hyundai im Trendsegment der B-SUVs Kunden ködern. Die Kaufberatung klärt, welche Variante besser in den Großstadtdschungel passt – 120 PS mit Vorderradantrieb oder der 177 PS starke Allradler.
- Attila Langhammer
Hyundai will wachsen. Und das geht auf dem deutschen Markt zurzeit am besten mit einem kleinen SUV. Klein heißt: Radstand um 2,60 m, Länge etwas mehr als vier Meter. SUV heißt: etwas mehr Bodenfreiheit als ein Kleinwagen. Autos nach dieser Machart sind bei den Kunden sehr gefragt; in den letzten fünf Jahren haben sich ihre Absatzzahlen verdoppelt. Für viele Kunden sind die etwas höhere Sitzposition und die modern-verwegene Optik mit Kunststoffplanken und/oder angedeutetem Unterfahrschutz kaufentscheidender als das Plus an Sicherheit, welches vier angetriebene Räder mitbringen. Mit Blick auf eine breite Kundenbasis bietet Hyundai den Kona in beiden Antriebsvarianten an. Gleich vorweg: Der drehfreudige Basisbenziner mit 120 PS (ab 17.500 Euro) ist der bessere Kauf. Je nach Ausstattung wiegt er fast 170 Kilo weniger als das 177-PS-Allradmodell; die Kraft des kernigen Dreizylinders lässt sich mit dem manuellen Sechsganggetriebe deutlich stimmiger dirigieren, als es die Doppelkupplungsautomatik des Allradlers vermag, und dann klafft da noch eine 7500 Euro weite Lücke zwischen beiden Modellen, weil der stärkere Kona zwei Ausstattungen überspringt.
Die Geländekompetenzen halten sich in Grenzen
Video: Hyundai Kona (2017)
Hyundai's SUV-Nachwuchs
Überblick: Alles zum Hyundai Kona
Die Lenkung bleibt unterm Konzernstandard

Mit seinen 4,17 Meter Außenlänge wieselt der Kona gut und wendig durch die Stadt. Die Lenkung lässt in puncto Kommunikation aber Wünsche offen.
Bild: Hyundai Motor
Fazit
Der kleinere Kona (120 PS) ist ein cooler Fahrkumpel zum fairen Preis. Sein starker Bruder (177 PS) ist dagegen fast ein Schwätzer – er überzeugt zwar mit seiner Allradtechnik, schwächelt dafür aber bei der Doppelkupplungsautomatik. Dass die Lenkung und das Head-up-Display nicht 100-prozentig zum bekanntem Hyundai-Niveau passen, enttäuscht.
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