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IndyCar: Formel-1-Fahrerneffe kommt

Erster Österreicher seit 23 Jahren

Österreich hat erstmals nach 23 Jahren wieder einen IndyCar-Fahrer: René Binder fährt mindestens vier Rennen für das neue Juncos-Team.
Überraschung in der IndyCar: René Binder dockt mindestens für die vier IndyCar-Läufe in St. Petersburg, Birmingham, Toronto und Mid-Ohio beim neuen Juncos-Team an. Kyle Kaiser übernimmt den Dallara-Chevrolet bei vier anderen Rennen, darunter dem Indy 500. Binder hofft aber, dass er noch weitere Events bestreiten kann – auch außerhalb der IndyCar. So peilt er für 2018 eine Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans an.
Binder ist der erste Österreicher im amerikanischen Formel-1-Pendant seit 23 Jahren. Damals fuhr Hubert Stromberger für das Project-Indy-Team, für das auch der heutige Formel-1-Experte Christian Danner aktiv war, in Mid-Ohio auf Rang 16. Ein zweites Mal konnte sich Stromberger nicht qualifizieren.

René Binder fuhr zuletzt Formel 3.5 und Formel 2

Binder will es besser machen. Der Innsbrucker ist der Neffe des früheren Formel-1-Fahrers Hans Binder (13 Grands Prix von 1976 bis 1978, Platz acht in Holland 1977 in einem von ATS eingesetzten Penske-Ford). Im Vorjahr gewann Binder vier Rennen in der Formel-3.5-V8. Von 2012 bis 2017 bestritt der 26-Jährige außerdem 74 Formel-2-Rennen, war dabei aber nie besser als Rang sechs (Monza 2013), kam im Gesamtklassement nie unter die besten 20.
Der Zeitpunkt für einen Einstieg in die IndyCar ist aber ideal: 2018 kommt ein komplett neues Aero-Kit. Damit soll sich das Handling der fast 700 PS starken Flitzer deutlich verändern. Routiniers wie Tony Kanaan (mit 343 Rennen der erfahrendste aktive IndyCar-Fahrer) haben damit keinen so großen Vorteil mehr gegenüber den Debütanten.
 

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-alliance

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