IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008

IndyCar: Kooperation mit SPM

McLaren kehrt zurück!

McLaren wird 2020 in der IndyCar-Serie an den Start gehen. Die Engländer arbeiten mit dem Rennstall von Sam Schmidt und Ric Peterson zusammen. Wer wird Fahrer?
McLaren macht Ernst. Die Nichtqualifikation für das Indy 500 in diesem Jahr war die Blamage der bisherigen Motorsport-Saison. Nun hat McLaren aber ein Vollzeit-Programm in der IndyCar für 2020 angekündigt! McLaren arbeitet mit dem Rennstall von Schmidt Peterson zusammen, der seit der Gründung 2001 bisher fünf IndyCar-Rennen gewinnen konnte (drei durch James Hinchcliffe, zwei durch Simon Pagenaud).
Das Team wird ab 2020 McLaren Racing SP heißen. Projektleiter ist McLaren-Sportdirektor Gil de Ferran, IndyCar-Meister 2000 und 2001 sowie Indy-500-Sieger 2003. Die Teilhaber Sam Schmidt und Ric Peterson, die bisher die Mannschaft geführt haben, bleiben an Bord.
McLaren-Boss Zak Brown erläutert: "Die Infrastruktur von Schmidt Peterson wird als Basis für die Arbeit des Teams dienen, während McLaren seine technische Expertise, kommerzielle Erfahrung und Marktmacht zu Verfügung stellt. So soll ermöglicht werden, auf höchstem Level zu konkurrieren und regelmäßig um Siege sowie den Titel zu fahren. Sam Schmidt und Ric Peterson behalten ihre Rollen im Team."

Sam Schmidt ist der Chef bei Schmidt Peterson Racing

Chevrolet wird die beiden Autos mit den rund 700 PS starken 2,2-Liter-V6-Turbos bestücken. Noch ist unklar, wer die Rennwagen pilotieren wird. James Hinchcliffe ist einer der populärsten IndyCar-Fahrer und würde gern an Bord bleiben. Der Kanadier fungiert aber auch als Honda-Aushängeschild und wird von Honda Kanada unterstützt. Teamkollege Marcus Ericsson werden kaum Chancen eingeräumt.
McLaren würde sich gern die Dienste von Colton Herta sichern, der sich 2019 zum jüngsten IndyCar-Sieger aller Zeiten krönte. Aber auch Felipe Nasr und Nicholas Latifi sind im Gespräch. Latifi kämpft derzeit um den Formel-2-Titel. Sein Vater ist ein reicher Geschäftsmann, der sich bei McLaren für rund 200 Millionen Euro eingekauft hat. Ihm werden aber auch Chancen auf ein Formel-1-Cockpit bei Williams nachgesagt.
Fernando Alonso soll bislang kein Interesse an ein Vollzeit-Programm in der IndyCar haben. Sollte sich der Spanier anders entscheiden, wäre auch der Einsatz eines dritten Rennwagens nicht ausgeschlossen. Anders als in der Formel 1, dürfen die Teams in der IndyCar eine unbegrenzte Zahl an Autos einsetzen.
McLaren war zuletzt 1979 mit Johnny Rutherford für eine Vollzeit-Saison am Start. Rutherford gewann für McLaren auch zwei Mal die Indy 500. Als Ron Dennis immer mehr das Zepter bei McLaren übernahm, wurde das IndyCar-Projekt beendet. Der neue Boss Zak Brown, ein US-Amerikaner, will McLaren auch wieder in anderen Rennserien neben der Formel 1 etablieren. Auch ein Hypercar-Projekt in der Sportwagen-WM ist angedacht.

IndyCar: Die schwersten Ovalunfälle seit 2008

Fotos: Hersteller

Stichworte:

IndyCar

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.