Video: Infiniti Q50

Nobel-Nissan statt A4 oder 3er?

Die Infiniti Super-Sportlimousine Q50 Eau Rouge rückt einen Schritt in Richtung Serie: Die Ingenieure prüfen mittlerweile, ob es machbar ist, dem Luxus-Sedan Q50 exquisite Rennsporttechnik aus dem Nissan GT-R einzupflanzen. Die Kombination wäre explosiv, das zeigen die Leistungsdaten des bereits als Design-Studie in Detroit vorgestellten Autos: Der 3,8-Liter V6-Biturbo-Motor aus Aluminium und Magnesium wurde auf 586 PS hochgezüchtet, und wuchtet ein phänomenales Drehmoment von 600 Nm über die 7-Stufen-Automatik des Q70 auf alle vier Räder. Der Sprint von 0 auf 100 dauert unter vier Sekunden. Bei Tests mit dem Infiniti Q50 Eau Rouge Prototypen auf dem britischen Milbrook-Testparcours wurde eine Spitzengeschwindigkeit von 290 km/h ermittelt. Nun wird der Wagen, zum Prototypen aufgerückt, auf der Peking Motor Show 2014 gezeigt.
In Zusammenarbeit mit dem Formel-1-Team von Red Bull mit Weltmeister Sebastian Vettel feilen die Ingenieure weiter an der Rennlimo. Der Name Eau Rouge stammt nicht ohne Grund von der legendären Kurven-Kombi auf dem Rennkurs im belgischen Spa-Francorchamps. Der Prototyp wurde schon einem rigiden Testprogramm unterzogen, das nach der Messe fortgesetzt wird.
Infiniti Q50 Eau Rouge Concept
So stand die Studie in Detroit: Die elegante Limousine wurde mit Rennsporttechnik aufgepeppt.
Bild: Werk
Bei Infiniti haben sie sich sich viel vorgenommen, denn trotz rasanter Rennsporttechnik sollen Komfort und Luxus der Limousine, die tiefer auf der Straße liegt und breiter als die Q50-Serie ist, nicht leiden. Mit GFK-Elementen aus dem Rennsport wird das Gewicht des Autos verringert und der Anpressdruck erhöht.  Aus dem leichten Stoff sind Front- und Heckdiffusor, deren Design sich an den Erfahrungen des Red-Bull-Teams aus der jüngsten Saison der Formel 1 orientiert. Nach der Auto Show in Peking soll der Prototyp weiter getestet werden. Dann wird auch geprüft, ob der Infiniti Q50 Eau Rouge in Serie geht.