Interview zum Nürburgring-Verkauf
"Nürburgring wird zum Wanderpokal"

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Der Autozulieferer Capricorn hat den Zuschlag beim Verkauf des Nürburgrings bekommen. Doch damit ist längst nicht alles gut, meint Sabine Schmitz, Rennfahrerin und Mitbegründerin der Initiative "Wir sind Nürburgring".
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AUTO BILD: Autozulieferer Capricorn und nicht der Finanzinvestor H.I.G. hat den Nürburgring gekauft. Ist der Ring gerettet? Sabine Schmitz: Wenn H.I.G. den Zuschlag bekommen hätte, dann wäre die Region auf die Barrikaden gegangen. Wir sträuben uns aber dagegen, dass überhaupt irgendjemand den Ring sein Eigentum nennt. Er soll in öffentlicher Hand bleiben, so wie er es fast 90 Jahre lang war. Ich glaube auch nicht, dass der Verkauf schon fix ist. Wie meinen Sie das? Capricorn hat einen Kaufvertrag über 77 Millionen Euro unterschrieben. Erst mal muss das Geld fließen. Bislang hat Capricorn sich noch nicht zur Finanzierung geäußert. Außerdem prüft die EU noch, ob das Verkaufsverfahren rechtens ist.
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"Wir trauen keinem mehr"

Für ein Transaktionsvolumen von 100 Millionen Euro geht der Ring an Capricorn. Geflossen ist das Geld noch nicht.
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