Isuzu D-Max: Probefahrt
Unbekannte Größe

Wenn es um Pick-ups geht, haben nur wenige den Namen Isuzu D-Max parat. Zu Unrecht, wie unsere erste Fahrt mit der neuesten Generation des Japaners zeigt.
Bild: Harlad Almonat
Bisher fristete der Isuzu D-Max im Schatten von VW Amarok, Ford Ranger, Toyota Hilux und Co ein ziemliches Nischendasein, zum Beispiel als Abschleppwagen. Hat er nicht verdient, erst recht nicht in der neuen Generation. Die verzichtet auf optische Fragwürdigkeiten wie die eigenartigen, scharf gezeichneten Frontscheinwerfer des ersten D-Max und kommt nun sehr gefällig und schön von vorne nach hinten durchgezeichnet daher. Die Formen sind dynamisch, insgesamt wirkt der Wagen aber solide wie ein Eichenschrank. So kann der Japaner den Mitbewerbern äußerlich schon mal auf Augenhöhe begegnen.
Überblick: Isuzu D-Max auf der AMI Leipzig 2012
Etwas mehr als fünf Meter ist der aktuelle D-Max lang geworden. Breite und Spur haben ebenfalls zugelegt. Das ermöglicht nicht nur eine größere Ladefläche (Doppelkabiner: 1553 Millimeter), es verbessert außerdem den Geradeauslauf. Und der ist den Ingenieuren bei Isuzu wirklich gelungen. Nicht der Hauch einer Unsicherheit, der D-Max folgt der vom Fahrer vorgegebenen Spur stur wie ein D-Zug. Bemerkenswert: die blattgefederte Hinterachse rumpelt nicht, nicht mal auf unebener Fahrbahn. Zart besaitete Gemüter wünschen sich wahrscheinlich weniger Wankbewegung bei rasanter Kurvenfahrt, aber das ist der einzige Punkt, der sich dem D-Max nach der ersten Probefahrt ankreiden lässt. Ganz im Gegensatz zum 2,5-Liter-Diesel unter der Haube. Der mobilisiert dank Doppelturbo 163 PS und 400 Nm Drehmoment und verfügt so in jeder Lebenslage über mehr als ausreichende Power.
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Genug Bewegungsfreiheit gibt es im Inneraum, auch für Großgewachsene. Alles präsentiert sich solide und aufgeräumt.
Bild: Harlad Almonat
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