Jahresrückblick 2009

Die Studien des Jahres

Grüne Zukunfts-Mobile, coole Coupés, knackige Kompakt-Flitzer und protzige Luxusschlitten: Die Autoindustrie hat uns 2009 jede Menge spannende Studien und Konzeptfahrzeuge beschert. Ein Blick zurück auf die Auto-Zukunft.
Die Autoindustrie musste 2009 kräftig Federn lassen: Großkonzerne gerieten ins Wanken, Insolvenzen, Kurzarbeit und Stellenstreichungen erschütterten die Branche. Auch das Aufputschmittel Abwrackprämie konnte gegen die weltweite Rezession nur wenig ausrichten. Für die Autobauer trotzdem kein Grund, sich vor der Zukunft zu verstecken. Wie die aussehen könnte, haben uns im Laufe des Jahres zahlreiche Studien und Conceptcars gezeigt. Auf den Automessen 2009 machten sich die Hersteller Mut gegen die Krise. Mit grünen Zukunfts-Mobilen, die elektrisch oder hybridbetrieben über die Straßen von Morgen surren sollen, coolen Coupés und Kompakt-Flitzern – aber auch mit dem einen oder anderern hubraumstarken PS-Protz.
Zum Beispiel das Bugatti-Conceptcar 16C Galibier, mit dem die VW-Superedelmarke auf der IAA für ehrfürchtiges Staunen sorgte. Der noble Shooting Brake hat vier Türen, 16 Zylinder und – bar jeder Vernunft – mindestens 800 PS. Ob der Luxusliner jemals in Produktion geht, steht noch nicht fest. Geschätzter Preis: über eine Million Euro. Aus einer ganz anderen Ecke kommt BMWs rasante Hybrid-Studie Vision EffcientDynamics, die 250 km/h rennt und nur 3,76 Liter Diesel verbraucht – und das bei 356 PS Systemleistung. Deutlich realistischer ist der kompakte Hybrid-Flitzer Lexus LF-Ch, der mit schnittigen Formen, 150 PS Systemleistung und größerer Reichweite als der aktuelle Toyota Prius (1150 km) schon 2010 gegen BMW 1er und Co punkten soll.

Die spektakulärsten Studien des Jahres gibt es in der Bildergalerie und in der Tabelle.

Autor: Jan Kretzmann

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