JP Kraemer: viel Liebe nach Negativ-Kommentaren
Anhänger loben Jean Pierre Kraemer in höchsten Tönen

Bild: dpa
Diese Kommentare dürften JP Kraemer guttun. Unter einem Video fühlen sich viele Fans dazu veranlasst, den Autotuner aufzubauen. Selbst Anhänger, die normalerweise nichts kommentieren, melden sich zu Wort und loben Kraemer teilweise überschwänglich. Keine Frage: Er wird sich freuen, dass der zuletzt etwas negativen Stimmung auch Positives entgegengesetzt wird.
"Deutschland ist, glaube ich, das einzige Land, in dem man sich ernsthaft rechtfertigen muss, wenn man erfolgreich Geld verdient. Leider echt traurig", schrieb ein User. Ein weiterer meinte: "JP ist aus meiner Sicht der Einzige, der es schafft, Menschen seit über einem Jahrzehnt spannenden und abwechslungsreichen Content zu bieten ... und das jeden verdammten Tag."
"Respekt, was du und deine Mitarbeiter erschaffen haben"
Die Menschen hätten einfach vergessen, sich zu freuen, wenn ein Mensch so viel erreicht habe, meinte ein anderer User: "Ich sage nur dicken Respekt, was du und deine Mitarbeiter erschaffen haben."
Und ein weiterer betonte, dass er das Gefühl habe, dass positive Meinungen zu selten vertreten seien. "Logisch, die Stimmen, die gegen etwas sind oder etwas schlecht machen, sind ja immer die lauteren. Deshalb hier einmal, und ich würde behaupten auch im Namen von ganz vielen anderen, die einfach Freude daran haben, die Dinge hier zu verfolgen, mal die Stimme: Es gibt uns hier, und auch wenn wir nicht die Lautesten sind, sind wir da und freuen uns jedes Mal, wenn wir sehen, dass ein neues Video online ist."
JP ungewohnt ernst
Was war denn überhaupt los? JP Kraemer interagiert oft und gerne mit Followern, Fans und Zuschauern seiner Videos. Mitte Juli war es jedoch anders, und zwar ungewöhnlich ernst. Denn der Autotuner scheint aktuell einiges infrage zu stellen.
In einer Instagram-Story sprach er damals zu seinen Zuschauern und hatte etwas auf dem Herzen, denn offenbar haben ihm Kommentare unter einem YouTube-Video seines Unternehmens JP Performance arg zugesetzt.
"Ich wollte einmal von euch wissen: Warum seid ihr so negativ, warum seid ihr so aggressiv mir gegenüber?", fragte er seine Community. Man sei ein Unternehmen und bringe Produkte auf den Markt, so Kraemer, "und ich gebe mir wirklich sehr, sehr, sehr viel Mühe. Ich würde auch mal frech in den Raum sagen, sehr viel mehr Mühe als wirklich jeder andere, den ich bis jetzt so gesehen habe in unserem Markt".
Negativität trifft Kraemer
Doch die Negativität, die er spürt, trifft ihn sichtlich. Denn es sind nicht nur die Kommentare, die ihn nachdenklich machen, sondern auch die Likes, die diese erhalten. "Ich kann das nicht mehr. Ich merke das richtig. Es macht mich einfach komplett fertig, weil ich mir wirklich Riesenmühe gebe", so Kraemer.
Und dann folgt der Knaller: Denn dann stellt er die Frage zur Abstimmung, ob er mit YouTube und Co weitermachen soll. Rücktritt per Umfrage?

JP Kraemer fragt seine Fans und Follower: "Soll ich mit YouTube und Co weitermachen?"
Bild: dpa
"Wenn es am Publikum vorbei ist, dann gebe ich euch jetzt die Möglichkeit: Stimmt doch mal bitte ab unter dieser Story, ob ich weitermachen soll mit YouTube und all diesen Sachen oder nicht. Dann bekomme ich auch eine Idee davon. Und wenn da jetzt so und so viel Prozent herauskommen, dann weiß ich ja, woran ich bin." Denn er wolle niemandem "auf den Sack gehen", wie er betonte.
Kraemer betont, dass er das nicht mache, weil er beleidigt sei. Vielmehr möchte er wissen, wie sich die Meinungen zu ihm und seinen Videos die Waage halten. "Vielleicht sind ja auch ganz viele von euch darunter, die es nicht negativ bewerten, aber eigentlich sagen: 'Es ist scheiße.'"
Fans voten für eine Pause
In einem weiteren Video in der Story teilte er dann mit, wie das erste Feedback war. So haben einige offenbar auf "Ja" für Aufhören gedrückt, damit er eine Pause machen könne, erklärte er. Und er verwies darauf, dass es Folgen für seine Mitarbeiter hat, wenn er pausiert oder eventuell sogar ganz aufhört.
"Das heißt, das ist nicht eine Entscheidung, bei der ich einfach sagen kann, ich mach mal Pause oder höre auf oder so was. So einfach ist das nicht", so Kraemer. Außerdem habe er bereits Investitionen in die Zukunft des Unternehmens getätigt. "Um dieser Community, diesem Publikum, was zu bieten. Und das ist gerade echt eine schwierige Phase, muss ich echt sagen. Aber wenn das so ist, dann ist das so."
Er habe aber keine Lust, ungefragt niedergemacht zu werden, so Kraemer. "Ich kriege es nicht in meinen Kopf. Ich würde so was einfach niemals tun. Und das ist einfach so grundböse." Deshalb würde er gerne mit den Leuten, die mich so schlecht finden, reden: "Ich würde gerne wissen, was ist denn da das Problem? Ich stehe gerade echt auf dem Schlauch. Ich weiß nicht, was ich anders machen soll."
Service-Links
