Kadyrow wettert gegen Musk
Tesla-Chef soll Cybertruck aus der Ferne abgeschaltet haben

Bild: Montage; dpa, Tesla
Skurriler Zoff zwischen Tschetscheniens Machthaber Ramsan Kadyrow und Elon Musk. Im Mittelpunkt: ein Tesla-Cybertruck. Den soll Kadyrow angeblich im August von Musk geschenkt bekommen haben.
Die Freude währte aber nur kurz. Denn der Tesla-Chef habe den Cybertruck "vor Kurzem aus der Ferne abgeschaltet", erklärte Kadyrow bei Telegram. Und wetterte gegen den Tech-Milliardär.
"Das ist keine nette Sache, die Elon Musk da macht. Er macht aus tiefstem Herzen teure Geschenke und schaltet sie dann aus der Ferne ab", schrieb der Tschetschenen-Führer. "Wie kannst du das tun, Elon? Ist das deine Art?" Das sei "nicht männlich", schimpfte Kadyrow.
Musk schoss zurück
Musk wehrte sich allerdings, er stritt damals ab, Kadyrow den Cybertruck geschenkt zu haben. Stattdessen bezeichnete er das via "X" als "Lüge" und kritisierte seinerseits wiederum die Medien: "Sind Sie ernsthaft so zurückgeblieben, dass Sie glauben, ich hätte einem russischen General einen Cybertruck geschenkt? Das ist unglaublich."

Der Tesla Cybertruck wird seit 2023 in Serie produziert.
Bild: Tesla
Im August veröffentlichte Kadyrow ein Video. In dem Clip ist er dabei zu sehen, wie er mit dem Cybertruck durch die tschetschenische Hauptstadt Grosny fährt. Auf dem Dach des Fahrzeugs ist zudem ein Maschinengewehr zu erkennen.
Kadyrow bedankte sich in dem Clip bei Musk, der "zweifellos das größte Genie unserer Zeit" sei, ein "Spezialist" und ein "großartiger Mann", sagte Kadyrow. Und er lobte das Fahrzeug, dass es bei Kämpfen in der Ukraine eine "bewundernswerte" Leistung erbracht habe.
Der Cybertruck wird seit dem vergangenen Jahr in Serie produziert. Wann der Pick-up in Deutschland auf den Markt kommt, ist noch unklar.
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