Er ist Deutschlands Bestseller, erfüllt klassenlos alle Auto-Wünsche und steht deshalb an jeder Ecke. Der Golf ist bei Käufern die klare Nummer eins. Trotzdem gibt es mindestens genauso viele Gründe, keinen Golf zu fahren. Er ist zu klein, zu unspektakulär, zu teuer, kann nicht genug einladen oder macht nicht genug her. Denn als Kompakter bietet der VW die goldene Mitte aus allen Anforderungen, die wir ans Auto stellen. Der ausgewogene Kompromiss – oder die Blech gewordene Langeweile, wie Kritiker sagen.
Was darf es stattdessen sein? Wenn es nicht einfach ein anderer Kompakter wie Mercedes A-Klasse, Seat Leon oder BMW 1er sein soll? Wie wäre es denn stattdessen mit verlockenden Autos jenseits der Kompakt-Kompromisse, die bestimmte Dinge deutlich besser machen, ohne gleich mehr zu kosten als ein Golf TDI? Wir haben sechs Kollegen gefragt, welches Auto für 30.000 Euro sie diesem Golf vorziehen würden. Dafür gibt es verlockende SUVs wie den Land Rover Freelander, den Testchef Andreas Borchmann wählt, oder den Hightech-Sparer Toyota Prius Plus von Dirk Branke.Für den Opel Zafira kennt Jan Horn genug gute Gründe, die von Gerald Czajka beim Spaßmobil Toyota GT 86 können wir uns an fünf Fingern abzählen. Und Martin Puthz weiß, warum er doch den Golf wählt – mal sehen, wer am Ende wirklich überzeugt. Die Details zum VW Golf und seinen sechs Alternativen gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen sowie der Bewertung gibt es als Download im Online-Heftarchiv.