Kawasaki EV Endeavor: Elektro-Ninja, Bike, Motorrad

Warum die E-Ninja geschaltet wird!

Kawasaki arbeitet an einer elektrischen Ninja. Das Besondere: Das heiße E-Bike hat ein manuelles Schaltgetriebe. Hier kommen alle verfügbaren Infos zur elektrischen Kawa!
Die japanischen Hersteller überließen den E-Motorradmarkt bisher den Amerikanern und kleinen Start-ups. Das soll sich ändern. Kawasaki arbeitet an einem elektrischen Bike. Und das wird offenbar viel mehr als nur ein Zweirad mit Elektromotor.
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Es beginnt bei der technischen Basis. Die scheint sich die EV Endeavor getaufte Maschine bei der Ninja-Familie zu leihen. Zumindest legen das die Pressebilder nahe, die Kawasaki bisher veröffentliche. Die Frontverkleidung erinnert an die 45 PS starke Ninja 400. Und auch der giftgrüne Gitterohrrahmen der japanischen Dynamik-Ikonen ist zu sehen.

Ein E-Motorrad mit manuellem Schaltgetriebe!

Dank des manuellen Getriebes soll der Fahrer Leistung und Drehmoment selbst dosieren können.

Klar, endgültige Schlüsse auf die fertige Maschine lassen sich anhand eines Prototyps wie dem auf den Fotos nur schwer ziehen. Und wie alle Hersteller lässt sich auch Kawasaki bisher noch nicht so richtig in die Karten schauen. Fest steht aber folgendes: Die E-Kawa hat in etwa die Abmessungen einer Ninja 650 und verwendet zusätzlich zum Gitterrohrrahmen aus Ninja- und Z-Modellen bekannte Federelemente und Bremsen. Der Akku des 219 Kilo schweren Bikes lässt sich genauso per Schnellladung wie an einer Haushaltssteckdose aufladen. Aktuell liegt die Spitzenleistung des verbauten E-Motors bei 27 PS und die Dauerleistung bei 13. Die Reichweite des Prototypen beziffert der Hersteller mit 100 Kilometern. Das hat Kawasaki-Chef Yuji Horiuchi auf der Motorradmesse EICMA 2019 zum laufenden Projekt gesagt. Das eigentliche Highlight dürfte aber ein anderes sein: Die Elektro-Maschine hat ein manuelles Schaltgetriebe! Kawasaki hat den E-Antrieb mit einem Viergang-Getriebe kombiniert, damit der Fahrer die Drehmoment- und Leistungsabgabe nach eigenem Gusto flexibel dosieren kann. Mit diesem Vorgehen - Fahrzeuge mit Elektromotor kommen wegen ihres hohen Drehmoments bisher ohne Getriebe aus - wollen die Japaner erreichen, dass sich die EV Endeavor so fährt, wie jede andere Sport-Kawasaki.

Akku tauschen statt laden?

Der Akku der E-Ninja soll sich sowohl laden als auch in Sekundenschnelle tauschen lassen.

Weitere Gründe zur Spekulation liefert eine Patentschrift, mit der sich Kawasaki ein System hat schützen lassen, mit dem das Akkupaket eines E-Motorrads getauscht werden kann. Geht man nach diesem Patent, wird der Gitterrohrrahmen links geöffnet und ein Spezialschlitten angedockt, mit dem die entladene Batterie gegen eine frische getauscht werden kann. Auch eine Lösung für das Thema Reichweite! Wahlweise kann natürlich auch geladen werden. Obendrauf kommt, dass die Motor-Getriebe-Einheit des Kawasaki-Bikes laut diesem Patent nicht luft-, sondern ölgekühlt wird, um konstant möglichst ideale Temperaturen sicherzustellen. Den Endantrieb übernimmt eine konventionelle Kette. Genauen Beobachtern fällt schließlich noch eine zusätzliche Daumenbremse am linken Lenkerende auf. Mit ihrer Hilfe soll der Fahrer die Rekuperation manuell steuern können. Das dient sowohl der Sicherheit als auch der Dynamik. Bleibt nur ein Wermutstropfen: Es gibt noch keinen Starttermin für die E-Ninja.

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