Kfz-Versicherung: Rabattschutz

Kfz-Versicherung: Rabattschutz

Schutz für den Schadenfreiheitsrabatt

Viele Kfz-Versicherungen bieten in ihren Policen einen Rabattschutz an. Wer diese Option wählt, kann pro Jahr einen Schaden regulieren lassen, ohne den Schadenfreiheitsrabatt zu verlieren.
Wenn es zu einem Unfall kommt und die eigene Kfz-Versicherung einen Schaden regulieren muss, wird die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) zurückgestuft. Und mit der hohen Einstufung geht der hohe Schadenfreiheitsrabatt flöten – der Beitrag für die Versicherung steigt. Damit eine Delle in der Tür nicht sofort zwanzig mühsam angesammelte schadenfreie Jahre zunichte Macht, bieten einige Versicherer einen sogenannten Rabattschutz. Wie der Name schon sagt "schützt" diese Option im Versicherungsvertrag bei einer Schadensregulierung den Rabatt. Die SF-Klasse bleibt bestehen.

Welchen Vorteil hat der Rabattschutz?

Wer eine Versicherungspolice mit Rabattschutz wählt, hat bei der Kfz-Versicherung einen Schaden im Jahr frei. Das heißt, er kann einen Schaden pro Kalenderjahr regulieren lassen, ohne dass sich die SF-Klasse verschlechtert. Das lohnt sich besonders bei einem Teil- oder Vollkaskotarif. Denn diese Decken auch Schäden durch höhere Gewalt (z. B. Sturm, Hagel) bzw. selbstverursachte Schäden und Vandalismus ab. Denn schon ein kleiner, selbstverursachter Parkrempler kann schnell mehrere Tausend Euro kosten. Wer eine Versicherung mit Rabattschutz hat, muss dann lediglich die Selbstbeteiligung zahlen – eine Erhöhung des Beitrags bleibt aus.

Wer kann einen Rabattschutz bekommen?

Angeboten wird der Rabattschutz in der Regel für Haftpflicht- und Vollkasko-Policen. Da die Teilkasko keine eigene SF-Klasse hat, gibt es hier auch keinen Rabattschutz. Meist muss der Versicherte außerdem älter als 23 Jahre sein und mindestens vier schadenfreie Jahre gesammelt haben.

Was kostet ein Tarif mit Rabattschutz?

Für den Rabattschutz wird ein Betrag auf den Versicherungsbeitrag aufgeschlagen. Wie hoch dieser Aufschlag ausfällt, hängt von der individuellen Police ab. Einige Versicherer bieten ihn zudem nur in Verbindung mit bestimmten Tarifen an. Meist bewegt sich der Aufschlag zwischen 15 und 30 Prozent. Hier sollte vorab durchgerechnet werden, ob sich der Rabattschutz im Schadensfall tatsächlich auszahlt oder ob eine Rückstufung gegebenenfalls günstiger wäre. Außerdem lohnt sich ein Versicherungsvergleich, um den günstigsten Tarif zu finden.

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Und bei einer Versicherung ohne Rabattschutz?

Abhängig von der Höhe des Schadens und den bereits gesammelten schadenfreien Jahren erfolgt bei der Regulierung nicht immer eine Rückstufung auf null. Einige Versicherer staffeln die Rückstufung auf, sodass man beim ersten Schaden im Versicherungsjahr zum Beispiel nur von SF-Klasse zehn in SF-Klasse fünf zurückgestuft wird. Eine weitere Möglichkeit den Rabatt zu schützen ist, die Instandsetzung des Schadens selbst zu zahlen. Diese Möglichkeit kommt vor allem bei Teil- oder Vollkasko-Fällen infrage. Hier sollte man vorab genau kalkulieren, wie hoch die Mehrkosten durch Selbstbeteiligung und Rückstufung ausfallen und sie den Kosten für den Schaden gegenüberstellen. Im Idealfall entscheidet man sich für die günstigere Variante.

Was ist eigentlich der Schadenfreiheitsrabatt?

Dank Schadenfreiheitsrabatt verringert sich der Beitrag zur Kfz-Versicherung mit jedem unfallfreien Jahr ein kleines bisschen. Denn mit jedem schadenfreien Jahr spart die Versicherung Geld, und durch den Rabatt kann so jeder Versicherungsnehmer profitieren. Wie hoch der Rabatt ausfällt, richtet sich nach der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse). Sie beschreibt den Zeitraum, wie lange der Versicherungsnehmer bereits unfallfrei fährt. Eine SF-Klasse 9 bedeutet somit neun unfallfreie Jahre. (Weitere Infos zu Schadenfreiheitsklasse- und rabatt)
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