Pläne des Verkehrsministers

Kfz-Zulassung online: Bundesrat stimmt zu

Kfz-Zulassung bald komplett online

Nicht mehr nur Abmeldung und Wiederzulassung: Bald ist die Kfz-Zulassung komplett online möglich. Der Bundesrat gab jetzt einer Verordnung grünes Licht.
(dpa/brü/cj) Kein langes Warten auf der Zulassungsstelle, keine Terminvereinbarung mehr: Die Kfz-Zulassung soll künftig komplett online möglich sein. Der Bundesrat hat am 15. Februar 2019 eine Verordnung der Bundesregierung gebilligt, die die digitale Lösung für alle Standardverfahren vorsieht, etwa Neuzulassung, Umschreibung, oder Kennzeichenmitnahme bei Halterwechsel sowie Adressänderungen. Nötig ist ein neuer Personalausweis mit eingeschalteter Online-Funktion, eine funktionsfähiges Ausweis-Lesegerät oder Smartphone mit NFC-Funktion (NFC = Near Field Communication/Nahfeldkommunikation) und eine Ausweis-App. Gezahlt wird per Kreditkarte oder Giropay. Die Kennzeichen muss man nach wie vor selber besorgen, dies ist auch per Post möglich.

Sechs Monate bis zur Umsetzung

"Wir wollen weg vom Papierkram und lästigen Behördengängen hin zu einer modernen, digitalen Verwaltung", hatte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Anfang Januar 2019 gesagt. Die Verordnung kann nun in rund sechs Monaten in Kraft treten. Sie ist Teil des Projekts "Internetbasierte Fahrzeugzulassung" (i-Kfz), mit dem die Bundesregierung eine Verabredung aus dem Koalitionsvertrag umsetzt. Bislang können Privatpersonen lediglich Abmeldungen übers Internet erledigen – sowie Wiederzulassungen, sofern Halter, Zulassungsbezirk und Kennzeichen unverändert sind. Neues Auto? So funktioniert die Kfz-Zulassung!
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