Kia Sorento I: Gebrauchtwagen-Test
Kraftstoffanlage mit Tücken

Manche haben es bereut, die meisten nicht. Der Sorento I war für viele 4x4-Fans ihr erstes Auto der Marke Kia. AUTO BILD ALLRAD macht den Gebrauchtwagen-Test.
- Martin Braun
Manchem Allradfan lief das Wasser im Munde zusammen, als der Sorento 2002 auf den Markt kam. Obwohl damals kaum jemand die südkoreanische Marke Kia kannte. Der Sorento gefiel, weil er überzeugende Technik mit ansprechendem Design verband, das entfernt an die damals heiß begehrte Mercedes M-Klasse erinnerte. Doch während ein ML 270 CDI knapp 40.000 Euro kostete, war der Kia Sorento 2.5 CRDi für 24.720 Euro zu haben. Ein Ansturm auf die Kia-Händler war die Folge, monatelange Lieferzeiten – und Preiserhöhungen der Kia-Zentrale beinahe im Quartalsrhythmus. Innerhalb von nur zwei Jahren stieg der Grundpreis um zehn Prozent, bis zum Ende seiner Laufbahn sogar um über 25 Prozent. Der Beliebtheit des Koreaners tat das keinen Abbruch. Zudem konnte Kia von Anfang an beliebte Extras wie Automatikgetriebe und Ledersitze anbieten. Es wurden so viele Sorento verkauft, dass der Wagen bis heute – sieben Jahre nach Ablösung – zum Straßenbild gehört. In den Online-Autobörsen findet man aktuell rund 700 zum Verkauf stehende Exemplare. Und weil die meisten Besitzer eines Sorento I zufrieden mit ihrem zuverlässigen Allradler waren, blieben sie der Marke auch treu, die heute mit einem siebenjährigen Garantieversprechen lockt. Damals gab Kia allerdings nur drei Jahre.
Unterbrochene Spritzufuhr: Motor aus in voller Fahrt

Unterwegs mit mulmigem Gefühl: Ein verstopftes Kraftstoffsystem kann den Sorento in den Streik zwingen.
Bild: Holger Schaper
Die moderne Alternative zum Sorento heißt Mitsubishi Pajero

Weil die meisten Besitzer eines Sorento I zufrieden mit ihrem zuverlässigen Allradler waren, blieben sie der Marke treu.
Bild: Holger Schaper
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