Kia Sportage (Typ SL): Gebrauchtwagen-Test
Dieser Gebrauchte hat noch Garantie

In der dritten Generation ist der Sportage nicht nur solide, sondern auch schick. Selbst frühe Modelle haben noch Neuwagengarantie. Das Risiko ist niedrig.
Bild: Thomas Ruddies
Der erste Sportage ist fast vergessen. Im September 1994 kam er auf den Markt, nur einen Monat nach dem Urvater der Kompakt-SUV, dem Toyota RAV4. Doch anders als der verschwand der Kia nach achtjähriger Bauzeit sang- und klanglos in der Versenkung. Mit der zweiten Auflage, einem fast baugleichen Zwillingsbruder des Hyundai Tucson, kam der Erfolg. Richtig begehrenswert wurde aber erst der 2010 eingeführte Typ SL. Mit hoher Fensterlinie, breiter C-Säule und weit ausgestellten Radhäusern tritt er selbstbewusst auf. Für die neue, propere Designsprache erhielten die Koreaner 2011 den Red Dot Design Award. Selbst fünf Jahre später, der Nachfolger macht sich längst auf den Straßen breit, hat die Linie wenig an Aktualität eingebüßt.
Die Probleme halten sich in Grenzen

Das hohe Gewicht fordert Tribut: Die Bremsen des Sportage verschleißen überdurchschnittlich schnell.
Bild: Thomas Ruddies
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Dies Bild bestätigt auch der AUTO BILD-Dauertestwagen. Seit 2014 spult der 2.0 CRDi AWD Automatik mit 184 PS seine Kilometer so locker ab, dass kaum Raum für Kritik bleibt. Ein entspannt abgestimmtes Fahrwerk, ausreichend Platz für vier Personen mit Gepäck. Dazu aufgrund der hohen Sitzposition eine gute Übersicht nach vorn: Was will man mehr?! Etwas Durchsicht nach hinten vielleicht. Da erinnert der Sportage eher an einen Lkw und macht die Rückfahrkamera unvermeidlich. Doch bei so viel Fortschritt gegenüber dem ersten Modell kann man diesen Punkt glatt vergessen. Was bei unserem Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim Kia Sportage achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie.
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