Coole Kinder-Elektroautos

Weltkindertag 2018: Kinder Elektroautos

Die coolsten E-Autos für Kids

Am 20. September 2018 ist Weltkindertag. AUTO BILD zeigt Elektroautos für die Kleinsten: von Ford Mustang über Lamborghini Aventador bis zum AMG G 63.
Ein Traum! Selbst die Kleinsten können Supercars fahren. Und zwar ohne treten zu müssen. Viele Autohersteller sorgen mit originalgetreu gestalteten Kinder-Elektroautos dafür, dass die Kundschaft von morgen sich gleich ihre Lieblingsmarke aussuchen kann. Zum Weltkindertag 2018 zeigt AUTO BILD die coolsten Modelle von Audi R8 bis VW Golf GTI in der Bildergalerie.

Coole Kinder-Elektroautos

Wie funktioniert ein Kinder-Elektroauto?

Elektroautos für Kinder sind grundsätzlich genauso aufgebaut wie Tretautos: Es gibt einen Sitz, vier Räder und ein Lenkrad. Unter der Kunststoffkarosserie befinden sich allerdings ein Akku und ein Elektromotor, zusätzlich gibt es ein Gaspedal. Tritt das Kind auf das Pedal, treibt der Elektromotor das Auto an – wie bei einem großen E-Fahrzeug. Die Fahrtrichtung (vorwärts oder rückwärts) kann dabei meistens über Tasten gewählt werden.
Achtung: Ein Bremspedal haben nicht alle Kinder-Fahrzeuge. Insbesondere die Modelle, die nur mit Sechs-Volt-Spannung betrieben werden, verfügen oft nur über das Gaspedal. Lässt der kleine Pilot das Pedal los, bleibt das Auto unverzüglich stehen. Die stärkeren und schnelleren Zwölf-Volt-Autos dagegen haben auch eine eigene Bremse. Je nach Ausstattung und Preisklasse (günstige Modelle sind ab circa 150 Euro zu haben) verfügen die Kinderautos über zusätzliche Funktionen wie Licht, Blinker oder Hupe.
Außerdem gibt es Modelle, die zusätzlich eine Fernsteuerung haben. Darüber können Erwachsene das Auto fahren und lenken. Notfalls kann damit eingegriffen werden, ehe die Kinder einen Unfall bauen.

Wie sicher sind elektrische Kinderautos?

Auch Sportler wie der Ford Mustang GT sind als E-Auto für Kinder zu haben.

Die Kunststoff-Karosserien der Kinder-Elektroautos sind bei guten Modellen stabil genug, um Kollisionen mit anderen Autos, Wänden oder Gartentoren mehr oder weniger schadlos zu überstehen – von ein paar Kratzern mal abgesehen. Die Elektronik liegt gut geschützt im Fahrzeuginneren, Beschädigungen sind hier so gut wie nicht möglich. Da der Akku das meiste Gewicht hat, ist der Schwerpunkt des Autos ziemlich tief; ein versehentliches Umkippen ist also nahezu ausgeschlossen.
Die Geschwindigkeiten der Kinderautos sind außerdem sehr gering, in der Regel schaffen sie vier bis sechs km/h, nur wenige fahren acht oder zehn km/h schnell. Das ist langsam genug, damit Auffahrunfälle keine schweren Schäden nach sich ziehen. Außerdem bleiben die Autos bei diesem Tempo sehr schnell stehen, sobald das Kind vom Gas geht. Manche Modelle verfügen außerdem über einen Panikknopf, über den der Fahrer oder ein Erwachsener sofort den Stromkreislauf unterbrechen und das Auto zum sofortigen Stillstand bringen kann. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, greift zu einem Auto mit Anschnallgurt. Damit sind die Kleinen zusätzlich geschützt. Tipp: Ein Helm (zum Beispiel ein Fahrradhelm) sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Worauf sollten Eltern achten, wenn Kinder Elektroauto fahren?

Wie bei jedem Kinderauto sollten Eltern aber auch bei den elektrischen ein paar Sicherheitsvorkehrungen treffen. Dazu zählt unter anderem:
• Gartentore schließen, damit der Nachwuchs nicht aus Versehen auf die Straße fährt
• Treppenabgänge und steiles Gelände sichern oder absperren
• Hindernisse wie lose Kabel, Blumentöpfe oder Äste aus dem Weg räumen
• Kinder nicht unbeaufsichtigt fahren lassen

Was ist beim Kauf elektrischer Kinderautos zu beachten?

Bei Kinder-Elektroautos gibt es zahlreiche Modelle zu Preisen ab etwa 150 Euro. Gerade Modelle von Premium-Automarken kosten aber oft 400 Euro und mehr. Wie bei vielen Spielsachen ist der Preis nicht zwingend ausschlaggebend. Allerdings sind die höherpreisigen Modelle (ab ca. 250 Euro) oft deutlich besser verarbeitet. Generell sollte bei der Auswahl auf eine solide, stabile Karosserie geachtet werden. Verschluckbare Kleinteile gibt es in der Regel nicht viele, allerdings sollte man darauf achten, dass auch Seitenspiegel und andere Anbauteile fest verschraubt werden können.
In Sachen Motor ist darauf zu achten, dass die Höchstgeschwindigkeit des gewünschten Modells kindgerecht ist; vor allem die bis zu zehn km/h schnellen Autos eigenen sich erst für Kinder im Grundschulalter. Der Akku dagegen sollte auf jeden Fall ausreichend dimensioniert sein, um mindestens eine Stunde Fahrspaß zu gewährleisten und auch bei kleineren Steigungen nicht gleich schlappzumachen. Wichtig: Achten Sie darauf, dass der Akku austauschbar ist. So müssen Sie am Lebensende der Batterie nicht das ganze Auto wegwerfen.

Autor: Michael Gebhardt

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Spielzeugauto

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