KL Racing RS 7 Sportback: Kurztest
Teufelsmaschine mit Höllensound

KL Racing frisiert den RS 7 Sportback auf 740 PS und lässt ihn bis Tempo 337 laufen. Schneller ist aktuell kein anderer RS 7. Zusätzliches Gimmick: ein bestialischer Auspuffklang.
- Manuel Iglisch
Stimmt, man muss schon ein sehr ungezwungener Freigeist sein, um seinen RS7 Sportback ins orange Folien-Outfit zu zwängen. Doch was, wenn die grelle Optik allenfalls andeutet, welches Monster sich darunter tatsächlich verbirgt? Zusammen mit Technologiepartner BTS Racing nimmt sich KL den Biturbo-V8 ordentlich zur Brust: Zwei leistungsfähigere Benzinpumpen fördern Hochoktaniges in rauen Mengen, 200-Zellen-Kats und eine doppelflutige 90-mm-Komplettanlage räumen ordentlich Gegendruck beiseite, der Ladedruck steigt hingegen von 1,2 auf 1,4 Bar. Resultat: Die ab Werk schon recht imposanten 560 PS schwellen auf 740 an, während sich über den mittleren Drehzahlbereichm nun eine 800 Newtonmeter weite Hochebene erstreckt.Mehr Drehmoment wäre zwar machbar, würde gleichzeitig aber auch die sehnige Kraftentfaltung beeinträchtigen, die sich blitzsauber aus dem Keller bis auf 7200 Touren streckt. Heißt: Der getunte RS 7 drückt zwar nicht ganz so erbarmungslos wie ein HGP'sches RS6-Ungetüm mit 960 Newtonmeter, beißt dafür aber umso nachhaltiger. Auf 200 km/h rammt das Edelbiest in 10,4 Sekunden – die Serie veranschlagt 1,6 mehr und müsste obenraus deutlich abreißen lassen. Denn KL löscht die Vmax-Barriere und ermöglicht somit echte 337 km/h.
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