Einen Pick-up hat BMW nie in Serie gebaut. Und trotzdem haben Ladeflächen aus München eine gewisse Tradition. 1986 bauten Werksangehörige einen E30 3er mit 195 PS starkem M3-Motor zum Pick-up um, damit sie Werkzeug einfacher transportieren konnten. In Anlehnung daran verwandelte BMW als Aprilscherz einen M3 E92 in einen Pritschenwagen, und auch einen X7 hat man schon zum Pick-up mutieren lassen. Diese neueste Kreation aus den USA stammt zwar nicht von BMW selbst, ist aber nicht minder spektakulär.

Die Spenderautos waren nicht mehr fahrtüchtig

Toyota Tacoma BMW 3er E30
Am Heck ist vom BMW nichts mehr zu sehen, dafür installierten die Studenten Nachrüst-Heckleuchten.
Verantwortlich für den Umbau zeichnen Studierende der CTEC-Universität in Alabama. Statt einem 3er das Heck umzugestalten, wählten sie den umgekehrten Weg und vereinten die Front eines 1987er BMW 325i mit einem 2001er Toyota Tacoma. Wertvolle Klassiker wurden dabei keine misshandelt, offenbar waren beide Fahrzeuge mehr oder weniger schrottreif. So seltsam die Kombination klingt, das Ergebnis überzeug durchaus.
Die Punisher-Abdeckungen auf den Scheinwerfern hätten unserer Meinung nach zwar nicht unbedingt sein müssen. Ansonsten passt die E30-Front aber erstaunlich gut zum japanischen Pick-up. So gut, dass die Kreation auf der 2021er Alabama Auto Show ausgestellt werden wird, die das Projekt auf Facebook postete. (Gebrauchte BMW mit Garantie.)

Von

Moritz Doka