Russisches E-Auto mit bekannter Optik: Der Lada e-Largus ist der alte Dacia Logan MCV unter einem anderen Namen – und mit einem neuen Antrieb. Zumindest soll er es werden. Denn aktuell gibt es neben dem konventionell angetriebenen Lada Largus lediglich einen rein elektrischen Prototyp, über den kaum Details bekannt sind.
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Doch eventuell ist die E-Mobilität Ladas Schritt, um mit den westlichen Sanktionen klarzukommen. Denn auch AwtoWAS (Inhaber von Lada) bleibt offenbar nicht verschont von den wirtschaftlichen Folgen, die die westlichen Staaten gegen Russland als Reaktion auf den Überfall Russlands auf die Ukraine verhängt haben.
Diese führten unter anderem dazu, dass Russland beispielsweise die Abgasnorm auf Euro 1 heruntergefahren hat und Autos wegen des akuten Teilemangels ohne Airbags, ABS und ESP gebaut werden dürfen – so geschehen beim Lada Granta.

Lada e-Largus als Pkw und als Nutzfahrzeug

Den elektrischen Lada soll es nicht nur als normalen Pkw (Fünf- oder Siebensitzer), sondern auch als Nutzfahrzeug geben. Der Motor wird an der vorderen Achse sitzen, sodass der e-Largus mit Frontantrieb unterwegs ist, die Batterien sollen im Boden Platz finden.
Lada e-Largus
Details zur Leistung sind noch nicht bekannt. Der Motor wird an der vorderen Achse sitzen.

Marktstart erfolgt vermutlich 2024

Nicht nur die Optik wiederholt sich, auch die Plattform des Largus ist nicht neu: Auf der B0-Plattform basiert unter anderem auch der Dacia Duster.
Lada e-Largus
Der Lada e-Largus übernimmt die Optik des Dacia Logan MCV – und soll auch als Nutzfahrzeug kommen.
Lada will 2023 mehrere Prototypen auf die Straße schicken. Das Portal "motor.es" vermutet den offiziellen Marktstart im Laufe des Jahres 2024 – jedoch wohl nicht in Deutschland.

Von

Kim-Sarah Biehl