Laurin Heinrich: In Siegerlaune zum Petit Le Mans
Deutscher kämpft mit Rexy um US-Titel

Bild: Porsche
- ABMS
Auf der Rennstrecke von Road Atlanta geht es für den Würzburger Rennfahrer Laurin Heinrich an diesem Wochenende (9. bis 12. Oktober) um die Meisterschaftskrone in der nordamerikanischen Sportwagenmeisterschaft IMSA.
Als aktueller Tabellenführer der GTD-Pro-Wertung gilt der 23-jährige Porsche-Vertragsfahrer als Top-Favorit auf die begehrte Trophäe. Bei seiner Titelmission im Porsche 911 GT3 R von AO Racing, der mit seiner Rexy-Lackierung als Publikumsliebling gilt, erhält der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport mit dem Dänen Michael Christensen und Julien Andlauer aus Frankreich namhafte Unterstützung.
Mit Rexy auf Titeljagd
Vor dem finalen Saisonrennen gibt sich Heinrich hochmotiviert: „Der Gewinn der Meisterschaft wäre die Krönung einer erfolgreichen Saison und der Verdienst von jeder Menge harter Arbeit. Ich will diesen Titel unbedingt und brenne darauf, dass die erste Session endlich startet.“
Der Youngster aus Unterfranken zeigt sich in der Saison 2024 rund um den Globus in Bestform. Nach seinem zuletzt dritten Sieg auf dem Indianapolis Motorsport Speedway vom 19. bis 22. September baute Heinrich seinen Vorsprung auf 99 Punkte aus und brachte sich dadurch auf Titelkurs.

Porsche-Fahrer Laurin Heinrich kämpft um GTD-Pro-Titel in der US-amerikanischen Sportwagenmeisterschaft.
Bild: Porsche
Nach seinem Erfolg nahm er am vergangenen Wochenende an selber Stelle auch beim vierten Event der Intercontinental GT Challenge teil. Im Team von Wright Motorsports pilotierte er zusammen mit den beiden Amerikanern Eliott Skeer und Adam Adelson einen Porsche 911 GT3 R, mit dem sie die Ziellinie als Erste überquerten.
Bestens vorbereitet reist Heinrich nun nach Braselton in den Bundesstaat Giorgia. Dort findet das legendäre Langstrecken-Rennen „Petit Le Mans“ über zehn Stunden auf dem 4,088 Kilometer langen Kurs von Road Atlanta statt. Das zehnte und gleichzeitig finale Event der diesjährigen Saison verspricht Spannung pur, denn in der GTD-Pro-Klasse sind 13 Fahrzeuge von neun verschiedenen Premiumherstellern mit absoluten Top-Piloten eingeschrieben.
„Wir haben ein mehr als konkurrenzfähiges Gesamtpaket, mit dem wir definitiv in der Lage sind, den Meisterpokal zu holen. Ab der ersten Sekunde werden wir 110 Prozent Leistung geben, damit bei der Konkurrenz keinerlei Hoffnung entsteht“, beschreibt der Tabellenführer.
Am Freitagabend um 21:25 Uhr deutscher Zeit beginnt das Qualifying, in dem sich der Unterfranke die Pole-Position für das zehnte Saisonrennen schnappen will. Der Start für den finalen Meisterschaftslauf folgt am Samstagabend um 18:10 Uhr (MESZ). Während des kostenlosen Livestreams auf IMSA.tv können die deutsche Fans die Daumen drücken.
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