Auch 2019 kann sich Toyota bei den 24 Stunden von Le Mans wieder nur selbst schlagen. Die Privatteams sind zwar näher dran (SMP Racing war im Qualifying nur sechs Zehntelsekunden zurück) als 2018, aber Fernando Alonso weiß: „Wir haben das schnellste Auto, den geringsten Spritverbrauch, müssen weniger Boxenstopps absolvieren und haben im Verkehr den Vorteil der Hybrid-Power.“
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Alonso startet nur von Rang zwei. Aber er kann das Rennen gelassen angehen: Das Ziel, die 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen, hat er 2019 erreicht. Und Rang sieben würde reichen, um den Titel in der Sportwagen-WM fix zu machen. Er wäre damit der erste Fahrer in der Geschichte, der sowohl Weltmeister in der Formel 1, als auch in der Sportwagen-WM wurde. 
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Alonso will den WM-Titel
„Leider hatten wir einige Momente in der Saison, als uns Punkte verloren gegangen sind. Die WM könnte schon entschieden sein, wenn wir nicht so viel Pech gehabt hätten“, sagt Alonso in einer Interviewrunde. 
Für Alonso ist Le Mans das vorerst letzte Rennen in der Sportwagen-WM. Aber: „Ich werde auf jeden Fall zurückkommen. Dieses Rennen hat eine große Ausstrahlung und das Alter spielt eine untergeordnete Rolle. Du kannst hier auch mit 45 fahren. Es ist ein Ausdauerrennen, bei dem Erfahrung besonders wichtig ist. Letztes Jahr war ich bei 99,9%, dieses Jahr bei 99,95%.“
Und was kommt nach Le Mans? Alonso gibt sich geheimnisvoll: „Das Programm steht. Ich weiß, was ich mache, verrate es aber nicht.“