Weibliche Fahrer bei den 24h von Le Mans

Le Mans mit Formel-1-Testfahrerin

Flörsch mit Damenteam dabei?

Derzeit deutet alles darauf hin, dass Sophia Flörsch 2020 mit einem reinen Damenteam in einem 600 PS starken LMP2 in Le Mans starten wird.
Das wäre ein Ding! Medienberichten aus Frankreich zufolge deutet alles darauf hin, dass Sophia Flörsch 2020 ihr Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans geben wird! Und das in einem 600 PS starken Prototyp!
So sieht die Zukunft von Flörsch aus: hier klicken
Hinter dem Projekt steht der Schweizer Uhrenhersteller Richard Mille, als Fahrzeug dient ein Oreca-Gibson aus der LMP2, der technische Support soll von Signatech kommen. Die französische Mannschaft gewann 2019 zum dritten Mal die LMP2-Kategorie bei den 24 Stunden von Le Mans. Am Steuer saßen Nicolas Lapierre, Pierre Thiriet und André Negrão.

Sophia Flörsch könnte 2020 in Le Mans fahren

Flörsch soll mit zwei weiteren Frauen die europäische Le-Mans-Serie bestreiten, plus den Le-Mans-Klassiker. Die anderen beiden Damen sind Katherine Legge und Tatiana Calderón, die zuletzt gemeinsam in Daytona am Start standen. Calderón ist auch Formel-1-Testfahrerin bei Alfa Romeo, Legge fuhr schon in sämtlichen Rennserien wie IndyCar, DTM, NASCAR und Formel E. Aber Le Mans wäre für alle drei Damen Neuland.
Bisher waren 59 Frauen in Le Mans am Start – und 22 reine Damenteams. Im Vorjahr kamen Rahel Frey, Michelle Gatting und Manuele Gostner mit ihrem Ferrari GTE auf Rang 39 ins Ziel (Platz neun in der GTE-Am-Klasse). Das beste Ergebnis eines Damenteams erzielten Odette Siko und Marguerite Mareuse 1930 in einem Bugatti mit Rang sieben.
Flörsch wäre erst die zweite deutsche weibliche Fahrerin in Le Mans nach Claudia Hürtgen, die von 1997 bis 2001 vier Mal in Le Mans dabei war und 1998 gemeinsam mit Michel Ligonnet und Robert Nearn in einem Porsche 911 GT2 den dritten Klassenplatz sicherte.
Flörsch über die LMP2: „LMP2 ist ähnlich schnell wie ein Formel-2-Fahrzeug im Renntrimm. Die Serien sind mega professionell. Das wäre mit 19 Jahre eine ziemlich einmalige Erfahrung, finde ich.“
Bereits im Dezember haben Flörsch, Legge und Calderón den Oreca-Gibson in Bahrain getestet.
In der ELMS sind bisher sieben LMP2-Fahrzeuge bestätigt. Flörsch und ihre Mädels würden unter anderem auf einen Oreca-Gibson von United Autosport treffen, dem Rennstall von McLaren-Boss Zak Brown. Hier sitzt unter anderem Alex Brundle am Steuer, Sohn des früheren Teamkollegen von Michael Schumacher, Martin Brundle.
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen die Geschichte der weiblichen Teilnehmer in Le Mans.

Weibliche Fahrer bei den 24h von Le Mans

Fotos: Picture alliance

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