Er brachte 2012 den spektakulären Delta Wing nach Le Mans: Jetzt will es der 82-Jährige Sportwagen-Enthusiast Panoz noch mal wissen. Mit einem voll elektrisch betriebenen GT-Rennwagen, dem Panoz GT-EV. Ziel: Start 2018 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Es wäre eine Revolution: Bisher ist die Reichweite der Elektro-Rennwagen das größte Manko. Ein Start beim bekanntesten aller Langstreckenrennen wäre ein Segen für die Elektrofahrzeug-Branche.
Neue Hersteller kommen: Deswegen boomt die GT-Klasse
24 Stunden Le Mans
Das ist er, der neue Panoz GT-EV
Die genauen technischen Daten des Panoz GT-EV sind noch nicht bekannt. Sicher ist: Beim Boxenstopp sollen die Batterien relativ schnell gewechselt werden können, während die anderen Fahrzeuge Benzin nachtanken. Geplant ist außerdem, die Batterien über ein Bremsenergierückgewinnungssystem während der Fahrt zum Teil wieder aufzuladen. Reichweite: Bis zu 180 Kilometer.
Die Leistung wird mit bis zu 450 Kilowatt angegeben, umgerechnet also 600 PS. Damit wären die beiden Elektro-Motoren (einer an der Vorder-, der andere an der Hinterachse) so stark wie die Triebwerke in der GT-Klasse. Das Fahrzeug wiegt wegen der schweren Batterien aber zwischen 4,8 und sechs Tonnen. Trotzdem soll damit ein Topspeed von 290 km/h erreicht werden.