Linke fordert Spritpreiskontrolle
"Gnadenlose Abzocke"

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Linke-Chef Riexinger will "die Spritpreisuhr um zwölf Cent zurückdrehen". Die Bundesregierung will sich in die Preispolitik aber nicht einmischen.
(dpa/mw) Die Linke will eine staatliche Kontrolle der Benzinpreise und fordert eine sofortige Senkung um fast zehn Prozent auf das Niveau des Jahresbeginns 2012. Die Herabsetzung müsse unter Regie der Bundesnetzagentur als zuständiger Behörde für Wettbewerb erfolgen, sagte Parteichef Bernd Riexinger der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (22. August 2012). "Notfalls muss die Gewerbeaufsicht selbst zu den Tankstellen gehen und die Preisuhr um zwölf Cent zurückdrehen." Darüber hinaus sollten zukünftig alle Benzinpreiserhöhungen genehmigungspflichtig sein. Autofahrer würden von den Mineralölkonzernen "gnadenlos abgezockt", so Riexinger.
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Regierungssprecher Steffen Seibert: "Die Gestaltung der Spritpreise ist nicht in erster Linie Aufgabe der Regierung."
Bild: dpa
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