Für viele ist dieses Auto einfach nur ein Mysterium, auf jeden Fall ist es in vielen Belangen einfach bemerkenswert. Von seinem futuristischen Design über die wahnwitzigen Motordaten bishin zu seinem Status als absolutes Einzelstück ist der Lotec C1000 definitiv ein ganz besonderes Fahrzeug.
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Doch der Reihe nach: Lange bevor Pagani den C12 mit seinem Mercedes-basierten V12-Motor vorstellte, eroberte ein weiteres 90er-Jahre-Supercar mit Antrieb aus Stuttgart die automobile Welt im Sturm – bevor es für lange Zeit in der Versenkung abtauchte.

3,4 Millionen Dollar Produktionskosten

Entwickelt wurde das Einzelstück C1000 von Lotec, einem Unternehmen aus dem bayerischen Kolbermoor, das für seine Gruppe-2- und Gruppe-C-Rennwagen sowie für seine aufwendigen Porsche-Umbauten bekannt ist. Ein wohlhabender Geschäftsmann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hatte den Autobauer im Jahr 1990 mit der Bitte kontaktiert, ihm das schnellste Auto der Welt zu entwerfen.
Die Arbeit an dem Fahrzeug begann dann im Jahr 1991. Knapp vier Jahre und 3,4 Millionen US-Dollar später war der C1000 bereit für die Auslieferung. Dank eines Chassis und einer Karosserie aus Carbon brachte es das Geschoss trotz des schweren Motors lediglich auf ein Gesamtgewicht von 1080 Kilogramm.

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Apropos Motor: hier hat sich Lotec bei Mercedes bedient und einen 5,6-Liter-V8 im Heck des Superspoprtlers untergebracht, der dank zweier Garrett-Turbolader brutale 1000 PS über ein Hewland-Fünfgang-Renngetriebe an die Hinterräder schickte. Wie Sie sich anhand des Leistungsgewichts denken können, war der Lotec C1000 ziemlich flott unterwegs. Die Sprintzeit von 0-100 km/h wurde mit 3,2 Sekunden angegeben, nach acht Sekunden sollte die 200er-Marke fallen.

Über 400 km/h Höchstgeschwindigkeit

Selbst nach heutigen Maßstäben ist das noch mehr als beeindruckend. Die theoretische Höchstgeschwindigkeit gab man mit 431 km/h an. Verifiziert wurde dieser Wert nie – einfach, weil es zum damaligen Zeitpunkt keine Reifen gab, die einer solchen Geschwindigkeit standgehalten hätten.
380 km/h hatte man aber laut Firmenchef Kurt Lotterschmid bei Testfahrten erreicht. Das letzte Lebenszeichen dieses faszinierenden Hypercars kam aus den USA. Dort wurde der Supersportler erst kürzlich zum Verkauf angeboten, wie carscoops berichtete – zu welchem Preis der C1000 über die Ladentheke ging, ist allerdings nicht bekannt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Einzelstück aber gerade einmal 4145 Kilometer gelaufen sein.