Lotus Emeya: Neuankündigung
Neue Konkurrenz für den Porsche Taycan: der Lotus Emeya
Lotus hat mit dem Emeya ein vollelektrischen Hyper-GT vorgestellt. Direkter Konkurrent für den Porsche Taycan. Deutlich mehr Leistung bringt allerdings der Lotus mit.
Bild: AUTO BILD
- Jasper Bitter
Lotus bringt mit dem Emeya einen eigenen vollelektrischen Hyper-GT auf den Markt. Die Produktion des Viertürers soll voraussichtlich 2024 beginnen. Direkter Konkurrent für den Emeya wird der Porsche Taycan sein. Der Lotus soll aber mit deutlich mehr PS unter der Haube auf den Markt kommen.
Optisch erinnert die Front des Emeya stark an den Lotus Eletre. Natürlich ist der Emeya deutlich flacher als sein SUV-Bruder. Insgesamt wirkt der Emya etwas weniger kantig als der Eletre. Kam der Eletre noch mit einem Scheinwerfer pro Seite aus, sind beim Emeya jetzt zwei Scheinwerfer übereinander angeordnet. Insgesamt gibt das dem Emeya eine etwas grimmigere Schnauze.
Aktive Aerodynamik wie schon im Eletre
Beiden Autos sieht man ihre Aerodynamik deutlich an. Man kann sich fast vorstellen, wie wohl die Luft über das Auto geführt wird. Beim Emeya wird wie schon beim Eletre auf aktive Aerodynamik gesetzt. Ein Teil der aktiven Aerodynamik ist der aktive Kühlergrill. Geschlossen reduziert der Kühlergrill den Luftwiderstand und verbessert die Effizienz. Geöffnet können Batterie und Bremssystem gekühlt werden. Auch am Heck ist der Heckdiffusor und der Heckspoiler Teil der aktiven Aerodynamik.

Lotus setzt auf viel aktive Aerodynamik, um das höhere Gewicht des Elektro-Sportwagens zu kompensieren.
Bild: Lotus Cars Europe B.V.
Aerodynamisch passiert beim Emeya tatsächlich viel unter der Haube. Insgesamt acht Lüftungsöffnungen leiten Luft in das Fahrzeuginnere. Zum einen wird die Aerodynamik dadurch effizienter zum anderen werden Teile wie Bremsen oder die Batterie gekühlt.

Kaum Unterschiede zum Innenraum des Eletre. Auch für den Lotus Emeya wird es ein KEF-Soundsystem geben.
Bild: Lotus Cars Europe B.V.
Im Innenraum geht es weiter mit den Ähnlichkeiten zum Eletre. Großes Display zwischen Fahrer und Beifahrer und sonst eher wenige Knöpfe in der Mittelkonsole. Für den Fahrer gibt es außerdem noch ein Augmented-Reality-Head-up-Display, das 55 Zoll groß erscheint.
Nachhaltige Stoffe im Innenraum
Neben verschiedenen Ledervariationen werden im Innenraum auch nachhaltige Stoffe aus recycelten Stoffresten aus der Modebranche angeboten. Außerdem soll der Lotus Emeya mit einer Vielzahl an Assistenten kommen, um den Fahrspaß zu maximieren. Genaueres möchte Lotus noch nicht verraten.

Der Lotus Emeya kommt mit 905 PS (675 kW) und einem Drehmoment von bis zu 985 Nm.
Bild: Lotus Cars Europe B.V.
Der Lotus Emeya wird von zwei Elektromotoren angetrieben. Insgesamt eine Leistung von 675 kW (905 PS). Die Motoren an Vorder- und Hinterachse schaffen den Spurt auf 100 km/h in 2,78 Sekunden. Ungefähr genauso schnell wie der Porsche Taycan Turbo S mit seinen 625 PS. In der Spitze schafft der Lotus 256 km/h. Der Porsche Taycan schafft vier km/h mehr.
600 Kilometer Reichweite
Zur Reichweite gibt es noch keine WLTP Angaben. Lotus geht von einer Reichweite wie beim Eletre von 600 Kilometern aus. Am Schnelllader soll der Emeya in fünf Minuten 150 Kilometer Reichweite gewinnen. In 18 Minuten soll der Emeya von zehn auf 80 Prozent geladen sein. Preislich lässt sich Lotus noch nicht in die Karten schauen. Aber günstig wird der Lotus Emeya bestimmt nicht.
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