Teckell Nivola: Rennsimulator im Designer-Look
Erkennen Sie, was sich hinter diesem Fahrzeug verbirgt?

Sieht aus wie ein Rennwagenbett für gut betuchte Kinder – ist aber ein Hightech‑Rennsimulator aus Italien. Und für Erwachsene.
Bild: Teckell
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Rennwagenbett aus Kindertagen – nur in XXL und für Erwachsene. Doch was hier im Wohnzimmer stehen könnte, ist kein bloßes Möbelstück, sondern ein Hightech‑Rennsimulator der italienischen Design-Manufaktur Teckell.
Spielzeug-Optik trifft Luxus-Design
Klassische Gaming‑Setups sind wohl eher selten schön: viel Metall, sichtbare Technik, Kabelsalat. Und genau hier setzt der sogenannte Nivola an. Der italienische Hersteller versteht den Simulator nicht nur als Spielgerät, sondern als Designobjekt, das offen im Raum stehen darf oder sogar soll.
Dass der Nivola ein wenig an ein übergroßes Rennwagenbett erinnert, ist kein Zufall. Die Form orientiert sich bewusst an den simplen Linien klassischer Spielzeugautos und ist zeitgleich eine Hommage an Tazio Nuvolari, einen ehemaligen Rennfahrer aus Italien.

Kunden können zwischen drei unterschiedlichen Editionen des Nivola wählen.
Bild: Teckell
Je nach Version stecken darin edelste Materialien, unter anderem Walnussholz, Aluminium oder sogar Carbon. Dazu kommen fein verarbeitete Leder- und Mikrofaserflächen sowie ein hochwertiges Lenkrad aus Aluminium und Carbon, das direkt aus dem Motorsport stammen könnte. Der Simulator wirkt dank der Auswahl der Materialien eher wie ein Designer-Möbelstück als ausgeklügelte Technik.
Laut Teckell ist das auch der Gedanke hinter dem Projekt, denn laut Website soll der edle Rennwagen in Penthäusern, Hotel-Suiten oder sogar auf luxuriösen Yachten zum Einsatz kommen.
Trotz verspieltem Design auf Hightech-Niveau
So verspielt die Optik auch wirkt, technisch ist der Nivola alles andere als ein Spielzeug. Vor dem Fahrer spannt sich ein großer gebogener 49‑Zoll‑Ultrawide-Monitor auf, der das virtuelle Cockpit in hoher Auflösung darstellt. Eine integrierte Soundbar sorgt für den passenden Klang. Gesteuert wird mit einem Lenkrad samt Force Feedback und Schnellverschluss, dazu gibt es passende Pedale und bereits vorinstallierte Rennsimulationen wie "Assetto Corsa Competizione".

Der High-End-Simulator bietet ein 49-Zoll-Curved-Display, um den Spieler ins Spiel hineinzuziehen.
Bild: Teckell
In der Topversion "Aero Edition" geht Teckell noch einen Schritt weiter. Hier kommen Feedback gebende Pedale, ein Vibrationssystem im Sitz (Bass‑Shaker) und sogar ein Fünfpunktgurt zum Einsatz. Damit rückt das Erlebnis deutlich näher an professionelle Rennsimulatoren heran.
Limitierter Luxus
Dass der Nivola kein Produkt für die breite Masse ist, ist spätestens nach der klaren Benennung seines potenziellen Einsatzortes klar. Jeder Simulator wird in Italien von Hand gefertigt und erhält eine spezifische Seriennummer. Die Produktion ist streng limitiert: Maximal 50 Stück pro Jahr sind vorgesehen – mit rund 60 Tagen Bauzeit pro Exemplar. Man könnte den Blickfang-Simulator also gar als Design- und Sammlerstück bezeichnen.
Bleibt die Frage, die sich bei so viel Design und Technik automatisch stellt: Was kostet das Ganze? Offiziell nennt Teckell keine Zahl – Bestellungen sind nur auf Anfrage möglich. Wer sich einen Rennsimulator ins eigene Penthouse stellt, der wie ein Designer‑Möbel wirkt und in Handarbeit gebaut wird, muss tief in die Tasche greifen. Ein Rennwagenbett oder Spielzeug ist ganz sicher kostengünstiger.
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