Macau: FIA GT-Weltcup
Mercedes gewinnt vor Porsche

Nach den 24 Stunden von Spa ist es das prestigeträchtigste GT3-Rennen der Welt. Und Mercedes hat es 2019 gewonnen.
Bild: Hersteller
Knapp vor den beiden Rowe-Porsches. Der Italiener Raffaele Marciello darf sich nun FIA GT-Weltcupsieger nennen.
Engel-Crash in Flörsch-Kurve: Hier klicken
„Ein tolles Gefühl“, sagt der ehemalige Sauber-Formel-1-Testfahrer. „Es ist eine Bestätigung, dass ich mit den besten GT-Fahrern der Welt mithalten kann. Porsche war nah dran, aber sie hätten schon verrückt sein müssen, um mich zu überholen.“
Marciello profitierte von seinem Mercedes-AMG GT3 und dem Konzept, mit viel PS (fast 550) aus dem mächtigen, vorn verbauten 6,2-Liter-V8 und einem gutmütigen Auto den Porsche 911 GT3 R aus den engen Ecken heraus auf die langen Geraden davonzufahren.

Porsche die Chance auf den Weltcup bereits im Qualifying verloren.
Der Neuseeländer, der mit Nico Hülkenberg 2015 in Le Mans gewann, kam nah ran an den Italiener, stupste ihn in der Spitzkehre einmal sogar an. Vorbei schaffte er es aber nicht. Stark: Kurz vor der Ziellinie ließ er Vanthoor, dem der bessere Start der beiden Porsches gelang, wieder passieren. Bamber: „Es war nett von Laurens mir die Möglichkeit zu geben – aber Mercedes konnte in den letzten drei Kurven immer davonspringen und den Vorsprung auf den Geraden halten. Das hat unseren Sieg verhindert.“
Eigentlich aber hat Porsche die Chance auf den Weltcup bereits im Qualifying verloren. Das wurde um eine Stunde nach hinten verlegt – als die Sonne hinter dem Horizont verschwand und die Strecke abkühlte. Vanthoor: „Mit unserem hecklastigen Konzept tun wir uns dann schwer, die Reifen auf Temperatur zu bringen.“ Porsche fährt mit einem kleineren 4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor (mehr als 500 PS).
Vierter wurde der Brasilianer Augusto Farfus (BMW M6 GT3). Der Deutsche Maro Engel musste nach einer Strafe für seinen Crash im Qualifikationsrennen aus der Boxengasse starten und landete auf Platz neun.
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