Machtkampf bei VW und Porsche
100 Millionen für Wiedeking?

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Für einen Abend hatten sich alle lieb. Bei der 100-Jahr-Feier von Audi trafen sich alle Machtkämpfer von VW und Porsche. Auch Wendelin Wiedeking, dem laut einem Zeitungsbericht eine astronomische Abfindung winkt.
Bild: Werk
(dpa/cj) Porsche-Chef Wendelin Wiedeking will allen Rücktrittsgerüchten zum Trotz weiter im Amt bleiben. "Ich bin glücklicher Vorstandschef und fühle mich in der Rolle pudelwohl", sagte der umkämpfte Chef des Sportwagenbauers am Donnerstag (16. Juli 2009) am Rande einer Feier zum 100-jährigen Bestehen von Audi in Ingolstadt. Sein Vertrag laufe bis 2012, und er wolle ihn erfüllen, so der Manager trotzig. Jetzt müsse man sehen, wie die Porsche-Anteilseigner entscheiden, sagte Wiedeking.
Hoher Besuch kündigte Trennung an
Wie die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag berichtet, winkt dem 56-Jährigen im Falle seines Abgangs eine Abfindung von bis zu 100 Millionen Euro – eine Summe, die noch nie einem deutschen Manager bei einem vorzeitigen Abschied gezahlt wurde. Wiedeking habe in den vergangenen Tagen bereits Besuch von Porsche-Aufsichtsratboss Wolfgang Porsche und einem namhaften Vertreter der Familie Piëch (nicht Ferdinand) Besuch bekommen, schreibt das Blatt weiter. Dabei sei dem Porsche-Vorstandsvorsitzenden die Trennung angekündigt worden. Bereits zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach Wiedeking das Unternehmen verlassen werde. Dies wurde von Porsche dementiert. Der Konzern hatte sich bei den von Wiedeking umgesetzten Übernahmeplänen für VW verhoben und steht nun wegen eines Milliarden-Schuldenbergs unter Druck.
Highnoon am 23. Juli

Bild: Audi
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