"Manta Manta – Zwoter Teil": Kommentar
Boah ey, war das schlecht, ey!

Til Schweiger bringt 32 Jahre nach dem Film-Hit "Manta Manta" eine Fortsetzung in die Kinos. Oder vergreift er sich bloß am Kultstreifen? Ein Kommentar!
Bild: Constantin Film
Was ist der Unterschied zwischen "Manta Manta" Teil 1 und 2? Teil 1 ist witzig, Teil 2 ist ein schlechter Witz. Falls Sie nicht schon ins Kino gelockt wurden, mein dringender Rat: Schauen Sie den Film nicht! Bewahren Sie "Manta Manta" in guter Erinnerung – die an den ersten Teil von 1991.
Teil 2 ist geschmacklos und peinlich
Selbst wer nur eine mittelmäßige Komödie erwartet, kann nicht gleichgültig aus dem Kino gehen. Der Film ist eine Ansammlung zusammenhangloser Belanglosigkeiten, Peinlichkeiten, gezwungener Theatralik, nervtötender Musik.

Weil Berties Manta im neuen Film kaum gezeigt wird: hier einmal zum Sattsehen.
Bild: Hersteller
Doch noch schlimmer kommt es für Fans des Originals. "Zwoter Teil" ist schlicht nicht zu ertragen! Die Ignoranz, mit der die Macher des Films die Marke "Manta Manta" ausschlachten, schockiert. Vor und hinter der Kamera sind weder Kenner noch Autoliebhaber. Sie missbrauchen bloß den Namen, der ihnen einen Kredit bei den Fans gibt. Ich fiel drauf rein. Die 127 Minuten sind durchgehende Quälerei, die 15 Euro für das Kinoticket hätte ich besser in einen Fuchsschwanz investiert.
Teil 1 ist Legende gewordene Autoliebe
Das Original ist sympathisches Kokettieren mit dem Zeitgeist der 90er, rasante Unterhaltung, Legende gewordene Autoliebe. Und so entschädigten die ersten eineinhalb Stunden meines Kinoabends für das geschmacklose Theater des neuen Films: Im Vorfeld wurde nämlich der echte "Manta Manta"-Film gezeigt. Einen anderen gibt es für mich nicht – falls ich es hoffentlich schaffe, den neuen zu vergessen …
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