JP Kraemer wollte eigentlich gar nicht ans Telefon gehen. Er saß abends zu Hause, baute Lego und wollte seine Ruhe haben, als das Handy klingelte. "Ich denk mir so, welcher Idiot ruft mich denn jetzt hier an – und geh nicht ran. Denn Til hat eine typische Autohandy-Nummer", erzählte er in seinem YouTube-Video.
Allerdings hatte ihn zuvor ein Bekannter gefragt, ob er gerne eine Rolle in dem Film "Manta Manta – Zwoter Teil" haben wolle. Auf Kraemers "Ja", erwiderte der Bekannte: "Dann geb ich dem Til Schweiger mal deine Nummer, der meldet sich dann."

Die typische Til-Schweiger-Stimme

Kraemer lässt der Anruf deshalb keine Ruhe, weshalb er zurückruft. "Und dann kommt die typische Til-Schweiger-Stimme durch dein Telefon", sagte er. Beide seien in dem Telefongespräch sofort "in der Rolle drin" gewesen, "nach nur zwei Minuten".
Per WhatsApp ging es weiter. "Das Geile ist, wenn du mit ihm so einen Film machst, ist, dass du eine Rolle mitbaust", sagte Kraemer. "Es ist nicht so, dass er sagt: 'Hier: Sag das!'". Sondern Schweiger lasse auch mit sich reden.

Kraemer spielt "leider sich selbst"

Trotzdem ist JP Kraemer ganz grundsätzlich nicht komplett zufrieden mit seiner Rolle. Denn JP Kraemer ist JP Kraemer. "Ich bin in dem Film leider ich. Ich wäre gerne nicht ich. Das macht mir am meisten Spaß", sagt der Tuner, der in seinem Video auch kurz mit Schweiger telefoniert.
Schauspieler-Kollegen in "Manta Manta – Zwoter Teil": JP Kraemer (l.) und Til Schweiger.
Bild: AUTO BILD Montage Instagram Story / jeanpierrekraemerManta Restauration / Michael Bußmann

Der 59-jährige Schweiger dreht im Moment den Guy-Ritchie-Film "The Ministry of Ungentlemanly Warfare". Die Vorfreude auf "Manta Manta – Zwoter Teil" ist riesig bei ihm: "Der Film ist der Hammer geworden." Und er lobt seinen Schauspiel-Kollegen Kraemer: "Du bist großartig in dem Film. Mega. Wirklich geil. Wir freuen uns alle auf den Start."

"Deutsche Variante von 'The Fast and the Furious'"

Kraemer findet gar, dass "Manta, Manta" die deutsche Variante von "The Fast and the Furious" sei. Die Premiere in den deutschen Kinos ist am 30. März 2023. (Hier gibt es zahlreiche Infos zum Film und auch einen Trailer.)
Kraemer lässt es sich übrigens nicht nehmen, das Filmauto auf Herz und Nieren zu testen. Dafür nutzt er seine Hausstrecke, die LaSiSe (Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung in Selm).