Marussia B1: Fahrbericht
Supersportler aus Russland

Einst fuhr Nikolay Fomenko – in Russland ein bekannter "Showman" – Autorennen mit einem Aston Martin. Jetzt baut er mit dem Marussia B1 seinen eigenen Sportwagen. Erster Fahrbericht.
- Ben Arnold
Der Marussia hat so gar nichts Russisches an sich. Er ist vielmehr ein globaler Sportler, der Anleihen nimmt – ein bisschen Lamborghini hier, ein wenig Lotus dort –, auf einen eigenständigen Auftritt aber dennoch großen Wert legt. Auf schlanken Zentralverschluss-Rädern stehend, scheint er umgehend lossprinten zu wollen. Ins Innere gelangt man über elektrisch öffnende Flügeltüren. Während ich mich in den sportlichen, aber nicht unkomfortablen Sitzen einrichte, reift eine Erkenntnis heran: Das hier ist keine ambitionierte Bastelbude von Traumtänzern, die zwar Ideen, aber keine Kohle haben. Das hier ist ernst gemeint. Nur stellenweise lässt die Haptik des Sportlers zu wünschen übrig. Dafür stimmen Ergonomie und Platzangebot.
Marussia B1: Renn- und Alltagsfahrzeug

Bild: Lena Barthelmes
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