Maserati GranTurismo Zéda (2019)

Maserati GranTurismo Zéda (2019)

Was soll das, Maserati?

Der letzte in Modena gebaute GranTurismo wurde mit einer fragwürdigen Lackierung versehen. AUTO BILD hat alle Infos zum Maserati GranTurismo Zéda.
Maserati beendet die Produktion von GranTurismo und GranCabrio in Modena. So weit, so unspannend. Natürlich muss das letzte dort produzierte Auto besonders sein – leider nicht auf die schöne Art. Dem GranTurismo Zéda hat man nämlich eine fragwürdige Dreifarben-Lackierung verpasst. Der Farbverlauf reicht von Matt-Weiß über Metallic-Schwarz zu glänzendem Blau. Sieht ein bisschen aus, als hätten die Lackierer gerade erst angefangen und hinten wäre noch die komplette Grundierung zu sehen. Inklusive verirrter grauer Farbe am Heck. Die Bedeutung laut Maserati: Der Farbverlauf soll dafür stehen, dass die Marke in eine neue Ära übergeht. Aha.

Produktion wird nach Turin verlagert

Der GranTurismo wird in Turin weiter gebaut, ab 2020 als Elektroauto.

Das Ganze ist natürlich ein Hinweis darauf, dass der GranTurismo ab 2020 elektrisch fahren soll. Gebaut wird er dann aber in Turin. Dort entsteht das Modell übrigens bis dahin weiter als konventioneller Verbrenner mit V8 und 460 PS. Die Produktion endet also nicht komplett, sie wird nur verlagert. Und auch der Zusatz Zéda, den dieser GranTurismo trägt, hat einen tieferen Sinn. Im Modena-Dialekt bedeutet Zéda "Z". Das letzte Auto nach zwölf Jahren Bauzeit bekommt also passenderweise den letzten Buchstaben des Alphabets. Ob das Einzelstück verkauft wird oder bei Maserati verbleibt, haben die Italiener noch nicht verraten. Jetzt steht erstmal der Umbau der Fabrik in Modena an, in den nächsten Jahren soll dort ein neuer Sportwagen entstehen.
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