Nun sind die ersten getarnten Prototypen des Maserati MC20 zu Testfahrten aufgebrochen. Noch stark abgeklebt verbirgt der Erlkönig das interessanteste Detail des neuen Dreizacks: das Verdeckkonstrukt.
Wir gehen allerdings davon aus, dass der MC20 – ganz im Stile der aktuellen McLaren-Modelle – auf eine massive Dachkonstruktion anstelle eines Stoffverdecks setzen wird.
Maserati MC20
Die wolkige Tarnfolie verdeckt die Dachkonstruktion gekonnt. Wir gehen nicht von einem Stoffdach aus.

Die restlichen Eckdaten dürften dem Coupé entsprechen. Im Heck sitzt vor der Hinterachse der eigens entwickelte Nettuno-V6 mit 630 PS, eine Achtgang-Doppelkupplung schickt die Leistung an die Hinterräder.

Maserati MC20 Cabrio für ca. 235.000 Euro 

Interessant dürfte noch die Türkonstruktion werden: Am Coupé setzt Maserati diagonale Scherentüren ein, das Cabrio sollte hier konstruktiv eigentlich kein Hindernis darstellen – zumal beim Coupé das Monocoque im Vorderbereich der Türen extrem tailliert ist. Hier eine neue Tür zu konstruieren wäre den Aufwand wohl nicht wert. (Erste Fahrt im Maserati MC20)
Die Fahrleistungen des Cabrios werden sich wohl minimal unter dem Coupé bewegen, der Preis dagegen geringfügig darüber. Die 3-Sekunden-Marke auf 100 dürfte Maserati auch beim Coupé anpeilen, die Vmax wird unseren Schätzungen zufolge bei etwa 320 km/h liegen.
Maserati MC20
Die Grundkarosse entspricht dem Coupé, Fahrwerksgeometie und Antriebsstrang ebenfalls: 2,9-Liter-Nettuno-V6 mit 630 PS.

Das Coupé startet bei 210.000 Euro – mindestens 25.000 Euro werden Interessenten für die offene Version mehr einkalkulieren müssen.
Präsentiert wird das neue Cabrio noch in diesem Frühling, auf den Markt kommt der Freiluft-MC20 noch 2022.