Der Mazda MX-5 ist der Inbegriff des Roadsters: Er ist klein, leicht und unglaublich spaßig zu fahren. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist der MX-5 in der mittlerweile vierten Generation ein absoluter Bestseller und wurde insgesamt weit über eine Million Mal verkauft.
Mazda MX-5 MX-5 1.6i 16V Magic
1.500
Mazda MX-5 MX-5 1.6i 16V Magic
219.876 km
81 KW (110 PS)
07/1999
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Mazda MX-5 MX-5 1.6i 16VAll Season
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Mazda MX-5 MX-5 1.6i 16VAll Season
232.500 km
81 KW (110 PS)
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Mazda MX-5 1.6i 16V
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Mazda MX-5 1.6i 16V
134.500 km
81 KW (110 PS)
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Mazda MX-5 1.6i 16V
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Mazda MX-5 1.6i 16V
150.000 km
81 KW (110 PS)
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Mazda MX-5 MX-5 1.6i 16V
3.500
Mazda MX-5 MX-5 1.6i 16V
198.000 km
81 KW (110 PS)
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Mazda MX-5 TÜV 10/2027
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174.500 km
81 KW (110 PS)
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Mazda MX-5 2.0 Niseko LPG und Sport Auspuff
4.000
Mazda MX-5 2.0 Niseko LPG und Sport Auspuff
300.000 km
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Mazda MX-5 MX 5 1.6i 16V  Tüv und . Kundendienst Neu
4.200
Mazda MX-5 MX 5 1.6i 16V Tüv und . Kundendienst Neu
209.255 km
81 KW (110 PS)
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Mazda MX-5 MX-5 1.6i 16V
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Mazda MX-5 MX-5 1.6i 16V
115.000 km
81 KW (110 PS)
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Mazda MX-5 1.8 Energy Roadster Coupe
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Mazda MX-5 1.8 Energy Roadster Coupe
146.812 km
93 KW (126 PS)
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Was alle MX-5-Generationen neben dem Grundkonzept eint, ist der Motor! In allen arbeitet ein Vierzylinder-Saugmotor, ganz egal ob NA, NB, NC oder ND. Zwar kamen unterschiedliche Motoren mit unterschiedlichen Hubräumen und Leistungsstufen zum Einsatz, doch seit 1989 setzt der MX-5 auf einen Vierzylinder-Sauger. Die einzige Ausnahme ab Werk bildet der Mazdaspeed MX-5 NB (auch Roadster Turbo genannt), der jedoch nur in den USA und Japan angeboten wurde. Und dann gab es noch den Bullet Roadster aus Australien – einen MX-5 mit V8!
Noch nie vom Bullet Roadster gehört? Halb so wild, beim Bullet handelt es sich auch nicht um einen werksseitigen Umbau, sondern um eine Kleinserie, die über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren in einer respektablen Anzahl von Hand gefertigt wurde. Die Idee geht zurück auf das Jahr 1996, als ein kleiner australischer Tuning-Shop die Idee hatte den Vierzylinder des NA gegen einen stärkeren Motor zu tauschen.

Erster Prototyp mit Wankelmotor

Die Wahl fiel auf einen ungewöhnlichen Antrieb. Der erste Prototyp des Bullet Roadster wurde von einem 13B-Wankel-Turbo aus einem Mazda RX-7 FC3S angetrieben. Zwar sollte der kleine MX-5 mehr Leistung bekommen, doch das oberste Ziel von Bullet Cars war es die Gewichtsverteilung und somit das hervorragende Handling beizubehalten. Dementsprechend komplex war der Umbau, denn anders als die Beschreibung vermuten lässt, wurde nicht einfach der Motor in einen serienmäßigen MX-5 verpflanzt, sondern stattdessen ein Gitterrohrrahmen entwickelt, der Motor eingepasst und die originale Karosserie drübergestülpt. Das Ergebnis war ein Roadster mit 300 PS starkem Wankel, der beinahe aussah wie ein normaler MX-5.
Die einteilige Front mit zusätzlichen Lufteinlass besteht aus Glasfaser und öffnet nach vorne.
Bild: Youtube/Phill Pana

Das Erstlingswerk der Australier sorgte für so viel Aufsehen und positive Resonanz, dass sich Bullet Cars dazu entschied, einen stärkeren MX-5 unter dem Namen Bullet Roadster in einer Kleinserie anzubieten. Am selbstentwickelten Chassis und der Borg Warner-Handschaltung wurde festgehalten, beim Motor wurde allerdings umgeschwenkt.
Statt des Wankels entschied sich Bullet für den 4,6-Liter-Rover-V8, der zu der Zeit auch in einigen TVR-Modellen wie dem Griffith und dem Chimaera zum Einsatz kam. Die Gründe lagen auf der Hand: Der V8 war deutlich robuster als der exotische Wankelantrieb und außerdem in vergleichsweise großen Mengen verfügbar, so dachte Bullet Cars.

Drei Mal so teuer wie ein normaler MX-5

Der Bullet Roadster war geboren. Optisch war die Kleinserie in erster Linie an der einteiligen Front mit den kleineren Schweinwerfern zu erkennen, die jetzt nach vorne öffnete und den Blick auf den Motor und das Chassis freigab. Als der Bullet Roadster 1999 auf den Markt kam lag der Preis bei 30.000 Australischen Dollar, womit er etwa drei Mal so teuer war wie ein serienmäßiger MX-5 NA.
Anfang der 2000er-Jahre wurde Bullet mit seinen wilden Kreationen immer bekannter und die Nachfrage nach den MX-5 mit V8 stieg, was wiederum gut fürs Geschäft war. Es gab allerdings ein Problem: Die Versorgungskette mit den Rover-V8 riss ab, es waren einfach nicht genügend Motoren zu besorgen, um die Nachfrage zu decken.
Auf diesem zeitgenössischen Foto ist das neue, selbstentwickelte Chassis des Bullet Roadster gut zu erkennen.
Bild: Bullet Cars
Was das Ende des Bullet Roadster hätte sein können, wurde eher ein Neustart. Kurzerhand entschlossen sich die Australier den Motor erneut zu tauschen. Dieses Mal gegen ein Aggregat bei dem ganz sicher keine Versorgungsengpässe geben sollte. Aber natürlich sollte es ein V8 sein, denn das war schließlich das Verkaufsargument Nummer Eins für den Bullet Roadster.

Ab 2002 mit Toyota-V8

Nach einiger Recherche fiel die Wahl auf einen Toyota-Motor: Den 1UZ-FE, der auch im Lexus LS 400 und dem Toyota Soarer eingesetzt wurde. Der Vierliter-V8 leistete mit VVT-i bis zu 305 PS im Lexus GS 400 und war nicht nur in ausreichend großen Mengen verfügbar, sondern vor allem für seine extreme Standfestigkeit bekannt.

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Das könnte auch ein Grund gewesen sein, weshalb Bullet Cars es 2002 mit einem Kompressor-Kit auf die Spitze trieb. Das neue Topmodell bekam den Namen Bullet Roadster SS und soll unglaubliche 420 PS und 575 PS geleistet haben – nur zur Erinnerung: 420 PS in einem Mazda MX-5 NA! So soll der kleine Roadster in 4,7 Sekunden auf 100 km/h gesprintet sein und vermeintlich schnellere Sportwagen in seine Schranken gewiesen haben.
Für den Bullet Roadster SS wurde auch die Optik noch mal deutlich verändert, was in erster Linie an einem Breitbau-Bodykit lag. Der Neupreis lag 2003 bei 120.000 Australischen Dollar.
Im Jahr 2010 wurde die Produktion des Bullet Roadster endgültig eingestellt und auch wenn das australische Tuning-Unternehmen noch im selben Jahr einen neuen Sportwagen angekündigt hat, so ist es in den letzten Jahren sehr ruhig um Bullet Cars geworden.

Knapp 1000 Stück sollen gebaut wurden sein

Dennoch ist die Geschichte des Bullet Roadster bemerkenswert: Von der Idee einen MX-5 Prototypen mit mehr Leistung zu bauen, zu einer Kleinserie, von der in zehn Jahren knapp 1000 Exemplare in Handarbeit gebaut wurden. Vor dieser Leistung kann man den Hut ziehen!