Stufenhecks sind in der Kompaktklasse – und in unseren Breitengraden – selten geworden. Doch es gibt Ausnahmen, Mazda hat mit dem 3er eins im Programm.
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Aber was heißt schon Stufenheck, Fastback klingt viel besser. Und das ist, genau wie das Schrägheck und typisch Mazda, sehr sauber gezeichnet, klar und schnörkellos, das Lastenabteil elegant hinzugefügt.

Limousine ist länger als das Schrägheck

Mit 4,66 Metern ist die Limousine 20 Zentimeter länger als das Schrägheck, der Kofferraum mit 450 zu 351 Litern entsprechend größer. Man sitzt vorn sehr angenehm auf straffen, gut ausgeformten Sitzen. Im Fond sollte man aber nicht zu viel Platz erwarten, ähnlich wie im Schrägheck geht es hier recht eng zu.
Mazda3 Fastback e-Skyactiv G 150
Elegant angesetzt: Die Stufe im Heck fügt sich nahtlos in das gute Design des Mazda3 und macht den Wagen 20 Zentimeter länger.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Der Mazda ist geschmackvoll eingerichtet, der Materialmix ansehnlich und die Verarbeitung sorgfältig. Das Display in der Mitte ist jetzt 10,25 Zoll groß, der ganz leicht an BMW erinnernde Controller auf der Mittelkonsole hilft bei der Orientierung durch die recht gut sortierten Menüs, Apple CarPlay und Android Auto funktionieren kabellos.

Zweiliter-Vierzylinder nach alter Schule

Neu im Programm beim Fastback ist der e-Skyactiv genannte 2,0-Liter-Benziner in den beiden Ausbaustufen mit 122 und 150 PS wie beim Testwagen. Der Vierzylinder ist als Mildhybrid mit Riemenstartergenerator und Zylinderabschaltung ausgelegt. Und er verzichtet auf einen Turbo, atmet frei.
Mazda3 Fastback e-Skyactiv G 150
Klassischer Sauger: Neu im Fastback-Programm ist der zwei Liter große Vierzylinder mit 122 und 150 PS, der ordentlich Drehzahlen braucht.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Der Motor nimmt wunderbar schnell und direkt Gas an, und, klar, braucht Drehzahlen, wenn es flott vorangehen soll: Die 150 PS liegen bei 6000 Touren an, die 213 Nm bei 4000. Alte Schule, im besten Sinn. Die Sechsstufenautomatik des Testwagens kostet 2000 Euro extra, wir raten eher ab: Sie arbeitet doch ziemlich langsam und mit großen Sprüngen.

Fahrzeugdaten

Fahrzeugdaten
Motor
Vierzylinder 
Hubraum 
1998 cm³ 
Leistung 
110 kW (150 PS) bei 6000/min 
max. Drehmoment 
213 Nm bei 4000/min 
Antrieb
Vorderrad
Getriebe
Sechstufen-Automatik
0-100 km/h 
9,5 s 
Vmax
210 km/h 
Testverbrauch 
7,0 l S/100 km 
Test-CO2 
166 g/km 
Tankvolumen 
51 l 
Länge/Breite/Höhe 
4660/1795-2028*/1440 mm 
Radstand 
2725 mm 
Sitzhöhe 
515 mm 
Kofferraumvolumen 
450 l 
Leergewicht 
1420 kg 
Zuladung 
482 kg 
Anhängelast 
1300 kg 
Garantie 
6 Jahre 
Preis (inkl. Automatik)
ab 30.690 Euro
Der Mazda3 fährt sich insgesamt flott und handlich, bringt mit seinen 1420 Kilogramm ja auch nicht allzu viel Gewicht auf die Waage. Die verzögert ansprechende Lenkung könnte aber gern mehr Rückmeldung liefern.

Preisliste beginnt bei 28.690 Euro

Im Test kam der 3er auf einen Verbrauch von 7,0 Litern – keine Sensation, weder positiv noch negativ. Den Mazda3 Fastback gibt es mit dem 150-PS-2,0-Liter-Benziner ab 28.690 Euro.
Mazda3 Fastback e-Skyactiv G 150
Für den Mazda3 Fastback in der 150-PS-Version werden mindestens 28.690 Euro fällig. Der Verbrauch von 7,0 l/100 km geht in Ordnung.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Die von uns als Testwagen gefahrene Variante in der Ausstattungslinie Exclusive ist ab 30.490 Euro zu haben. Dann sind Klimaautomatik, heizbare Vordersitze, adaptiver Tempomat, Navi, 18-Zoll-LM-Räder, Einparkhilfe mit Rückfahrkamera und vieles mehr mit drin. Schön auch die sechs Jahre Garantie.

Bildergalerie

Mazda3 Fastback e-Skyactiv G 150
Mazda3 Fastback e-Skyactiv G 150
Mazda3 Fastback e-Skyactiv G 150
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Mazda3 Fastback im ersten Test

Fazit

Ein klarer Tipp für Leute, die Stufenhecks mögen. Der Mazda3 Fastback sieht gut aus, ist stilvoll eingerichtet, fährt sich handlich. Und er hat mit dem 2,0-Liter-Saugbenziner auch noch einen interessanten Motor. AUTO BILD-Testnote: 2-